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Die Viskosität beschreibt die Zähigkeit einer Flüssigkeit, aber was ist dann die kinematische und dynamische Viskosität? Genau das erfährst du hier. Schau auf jeden Fall noch das Video  zum Artikel an. Darin sind alle relevanten Informationen für dich audiovisuell aufbereitet.

Inhaltsübersicht

Kinematische und dynamische Viskosität einfach erklärt

Die dynamische Viskosität \eta ist ein Maß für die Zähigkeit eines Fluids. Je höher die Viskosität , oder auch Zähflüssigkeit eines Fluids ist, desto dickflüssiger ist die Flüssigkeit. Je geringer, desto dünnflüssiger und fließfähiger ist das Fluid. Als Einheit gibst du sie in Pascalsekunden (Pa \cdot s) an.

Abhängig davon, welchen Stoff du betrachtest, variiert die Viskosität mit der Temperatur.

  • Bei Flüssigkeiten nimmt sie mit steigender Temperatur ab.
  • Bei Gasen nimmt sie hingegen mit steigender Temperatur zu. 

Kinematische und dynamische Viskosität Zusammenhang

Betrachtest du mehrere Stoffe, brauchst du ein Maß, um diese quantitativ miteinander zu vergleichen. Das ist die kinematische Viskosität \nu. Diese erhältst du, indem du die dynamische Viskosität durch die Dichte \rho des Stoffes teilst.

\nu = \frac{\eta}{\rho}

Die Einheit der dynamischen Viskosität ist die Pascalsekunde (Pa \cdot s) und die der kinematischen Viskosität ist Quadratmeter pro Sekunde (\frac{m^2}{s}).

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Beispiele für die kinematische und dynamische Viskosität

Als Beispiel für die kinematische und dynamische Viskosität siehst du in der nachfolgenden Tabelle die üblichen Werte für Wasser, Öl und Luft.

Stoff \eta in mPa \cdot s \nu in \frac{mm^2}{s}
Wasser 1,002 1,004
Öl 80,8 89
Luft 0,0172 13,3

Kinematische und dynamische Viskosität — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Was versteht man unter Viskosität?
    Viskosität ist ein Maß dafür, wie zäh oder fließfähig ein Fluid ist. Eine hohe Viskosität bedeutet dickflüssig und bremst das Fließen stark, eine niedrige Viskosität bedeutet dünnflüssig. Zum Beispiel wirkt Öl bei Raumtemperatur deutlich zäher als Wasser.
  • Was ist der Unterschied zwischen Viskosität und kinematischer Viskosität?
    Viskosität meint in der Physik meist die dynamische Viskosität und beschreibt die Zähigkeit eines Fluids. Die kinematische Viskosität berücksichtigt zusätzlich die Dichte, damit man Stoffe besser vergleichen kann. Daher gilt \nu=\frac{\eta}{\rho}. Einheiten sind \text{Pa}\cdot\text{s} für \eta und \frac{\text{m}^2}{\text{s}} für \nu.
  • Wie ändert sich die Viskosität von Flüssigkeiten und Gasen, wenn die Temperatur steigt?
    Die Viskosität von Flüssigkeiten nimmt bei steigender Temperatur ab, die Flüssigkeit wird also dünnflüssiger. Die Viskosität von Gasen nimmt bei steigender Temperatur dagegen zu. Als Merkhilfe passt: Flüssigkeiten werden „wärmer leichter“, Gase werden „wärmer zäher“.
  • Was ist „mPa·s“?
    „mPa·s“ ist die Einheit „Millipascalsekunde“ und wird für die dynamische Viskosität verwendet. Das „m“ steht für „milli“ und bedeutet „ein Tausendstel“. Deshalb gilt: 1\,\text{mPa}\cdot\text{s}=0{,}001\,\text{Pa}\cdot\text{s}.

Viskosität verstehen

Die kinematische und dynamische Viskosität gehören zum Themenfeld Viskosität und beschreiben, wie gut Flüssigkeiten und Gase fließen. Wer sich mit Viskosität beschäftigt, vergleicht Stoffe wie Wasser, Öl oder Luft und ordnet ihre Zähigkeit und Fließeigenschaften ein. So wird klar, wie Dichte, Temperatur und Stoffart das Verhalten eines Fluids beeinflussen. Im Chemiebereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

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