How are you?
„How are you?“ ist oft nur eine höfliche Begrüßung, manchmal aber auch eine echte Frage. Hier und im Video erfährst du, was du antworten kannst.
Inhaltsübersicht
Was bedeutet „How are you?“
„How are you?“ bedeutet auf Deutsch „Wie geht es dir?” oder „Wie geht es Ihnen/euch?”. Das englische „you“ kann dabei für „dir”, „Ihnen” und „euch” stehen.
Im Arbeitsalltag und in der Alltagssprache dient „How are you?“ meistens als höfliche Begrüßung. Meistens reicht eine kurze, positive Antwort. Du musst also nicht ausführlich erzählen, wie es dir wirklich geht.
➡️Beispiel:
Stell dir vor, du bist in einem englischen Supermarkt und die Verkäuferin fragt „How are you?“. Jetzt erwartet sie keine ausführliche Antwort. Du solltest kurz und prägnant antworten, z. B. mit „I’m fine, thanks!“.
How are you: Floskel oder Frage?
Ob „How are you?“ eine Floskel oder eine echte Frage ist, erkennst du an vier Merkmalen:
👋 Position im Gespräch: Folgt die Frage direkt auf die Begrüßung, ist sie fast immer eine Floskel. Dein Gegenüber erwartet dann keine ausführliche Antwort.
🗣️ Tonfall und Tempo: Klingt die Frage beschwingt und geht das Gespräch direkt weiter, ist es eine Floskel. Pausiert die Person hingegen und klingt interessiert, meint sie die Frage ernst.
🤝 Beziehungsebene: Bei einem fremden oder rein geschäftlichen Kontakt ist „How are you?“ fast immer eine höfliche Formel. Bei einem vertrauten Kollegen kann echtes Interesse dahinterstecken.
💻 Kanal: In E-Mails ist die Formel meistens reine Höflichkeit. Im persönlichen Gespräch oder im Videocall besteht eher die Möglichkeit, dass jemand wirklich nachfragt.
Im Zweifel gilt diese Faustregel: Antworte kurz und positiv. Frage optional höflich zurück. Das wirkt natürlich und du machst nichts falsch.
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Wie antwortest du formell und informell kurz?
Im beruflichen Englisch klingt „I’m fine, thank you“ heute oft steif und schulbuchmäßig. Kürzere, modernere Antworten wirken natürlicher und selbstsicherer. Je nach Situation kannst du unterschiedlich antworten:
formell/beruflich
- „Doing well, thank you. How about you?“ – freundlich, knapp und mit optionaler Rückfrage
- „All good on my side, thanks.“ – neutral-positiv, ohne Rückfrage
informell/vertraut
- „Pretty good, thanks. You?“ – locker, kurz und mit natürlicher Rückfrage
- „Not bad, thanks!“ – entspannt und unkompliziert, ohne Rückfrage
Tipp: Verwende im vertrauten Rahmen eher Kurzformen. Du sagst also „I’m doing great“ statt „I am doing great“. Das klingt weniger förmlich und kommt besser an.
Nicht jeder Tag läuft gut. Du musst deshalb nicht so tun, als wäre alles perfekt. Entscheidend ist, wie du dich ausdrückst. Details zu deinem Wohlbefinden kannst du in ein separates Gespräch verlagern, statt sie direkt im Einstieg anzusprechen.
Im vertrauten Rahmen:
„I’ve been better, to be honest, but thanks for asking. Shall we jump in?“
→ ehrlich, aber trotzdem professionell
Im beruflichen Rahmen:
„Not too bad, thanks. Let’s get started.“
→ neutral und unkompliziert
Weitere mögliche Antworten
Hier findest du noch weitere hilfreiche Antwortmöglichkeiten, die du je nach Situation verwenden kannst:
| Antwort | Erklärung |
| „I’m good.“ | locker und unkompliziert |
| „Very well.“ | sehr förmlich |
| „Never better.“ | betont, dass es dir sehr gut geht |
| „Amazing!“/“Fantastic!“ | sehr positiv und enthusiastisch |
| „I can’t complain.“ | alles in Ordnung |
| „Could be better.“ | deutet vorsichtig an, dass es dir nicht so gut geht |
| „Not the best.“ | signalisiert, dass es dir nicht besonders gut geht |
Welche Varianten von „How are you?“ gibt es?
Neben „How are you?“ begegnest du im englischen Alltag drei weiteren Varianten. Alle drei funktionieren ähnlich: Eine kurze, positive Reaktion ist der Standard.
„How are you doing?“ klingt etwas persönlicher als das klassische „How are you?“. Die Frage wirkt dadurch natürlicher und eignet sich besonders für alltägliche Gespräche und einen freundlichen Gesprächseinstieg. Eine passende Antwort wäre z. B. „Doing well, thanks. How about you?“
„How’s it going?“ ist lockerer und eignet sich besonders für informelle Situationen. Du begegnest dieser Variante häufig in Teamchats oder am Anfang eines informellen Videocalls. Eine knappe Antwort wie „Going well, thanks.“ reicht hier völlig aus.
„What’s up?“ ist die entspannteste Variante und passt vor allem in vertraute Situationen. Typisch ist die Antwort „Not much, you?“. Im beruflichen Kontext solltest du diese Frage eher vermeiden.
Wie formulierst du „How are you?“ in E-Mails?
In E-Mails funktioniert „How are you?“ etwas anders als im Gespräch. Du schreibst die Floskel nicht als direkte Frage, sondern baust sie als höflichen Einstieg in deinen Text ein. Danach leitest du zügig zum eigentlichen Anliegen über.
Zwei Formulierungen passen gut in formelle und neutrale E-Mails:
- „I hope you’re doing well. I’m reaching out regarding …“ – freundlich, professionell und mit direktem Übergang zum Thema
- „Hope you’re having a good week. Quick update on …“ – etwas lockerer, aber weiterhin höflich
Wichtig: Passe den Ton an deine Beziehung zur empfangenden Person an und halte die Grußformel am Ende der E-Mail konsistent. Eine formelle Eröffnung verträgt sich nicht mit einem sehr lockeren Abschluss wie „Cheers“.
Gespräche verstehen
„How are you?“ gehört zu typischen englischen Gesprächen und ist Teil von höflichem Smalltalk im Alltag und im Beruf. Wer sich mit Gesprächen beschäftigt, achtet auf Ton, Situation und passende Wendungen. So wird klar, wann eine Aussage nur zur Begrüßung dient und wann echtes Interesse gemeint ist. Weitere Videos dazu findest du in unserem Englischbereich.
Gespräche verstehen
„How are you?“ gehört zu typischen englischen Gesprächen und ist Teil von höflichem Smalltalk im Alltag und im Beruf. Wer sich mit Gesprächen beschäftigt, achtet auf Ton, Situation und passende Wendungen. So wird klar, wann eine Aussage nur zur Begrüßung dient und wann echtes Interesse gemeint ist. Weitere Videos dazu findest du in unserem Englischbereich.