Landshut: Biomedizinische Technik (B.Eng.)
Infos und BewerbungAuf einen Blick
Übersicht
Der Bachelorstudiengang Biomedizinische Technik an der Hochschule Landshut vermittelt interdisziplinäres Wissen im Bereich der Medizintechnik. Das Studium richtet sich an Studierende, die technische Innovationen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung entwickeln möchten. Ziel ist es, Studierende auf die Gestaltung moderner medizintechnischer Lösungen vorzubereiten, die sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie eingesetzt werden. Der Studiengang ist forschungsorientiert, praxisnah und auf die Bedürfnisse der medizinischen und industriellen Anwendungen ausgerichtet.
Studieninhalte und Studienorganisation
Der Studiengang erstreckt sich über sieben Semester (Regelstudienzeit) und wird in Vollzeit angeboten. Er gliedert sich in sechs theoretische Semester sowie ein praktisches Semester. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Das Studium ist zulassungsfrei, es sind kein Vorpraktikum erforderlich und es bestehen keine Numerus-clausus-Beschränkungen.
Wichtige Inhalte:
- Vermittlung grundlegender Kenntnisse in Elektrotechnik, Biomedizin und Betriebswirtschaft in den ersten beiden Semestern
- Vertiefung durch Module wie Systems Engineering in der Medizintechnik, medizinische Bildgebung, medizinische Optik, Lasertechnologie sowie Softwareentwicklung
- Praktisches Semester mit mindestens 80 Arbeitstagen in einem Praktikumsbetrieb und begleitendem Praxisseminar
- Vertiefungsstudium im sechsten Semester mit Modulen aus der Medizintechnik und Wahlmodulen
- Abschluss mit der Bachelorarbeit
Die Hochschule Landshut bietet das Studium sowohl in Vollzeit als auch im dualen Studienmodell an. Der Fokus liegt auf praxisorientierten Lehrformaten, Laborpraktika und projektbezogenem Lernen. Zudem besteht die Möglichkeit, im In- oder Ausland ein Praktikum zu absolvieren.
Berufliche Perspektiven
Abgeschlossenes Studium in Biomedizinischer Technik qualifiziert für Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. Absolventinnen und Absolventen können in Kliniken, bei Medizintechnikherstellern, in Forschungsinstituten oder in der industriellen Produktion tätig werden.
Typische Einsatzbereiche:
- Entwicklung, Herstellung und Wartung medizinischer Geräte
- Qualitätssicherung
- Forschung und Entwicklung in der Medizintechnikindustrie
- Technisches Consulting
- Projektmanagement
- Regulatorische Zulassung und Zertifizierung medizinischer Geräte