Du lernst fleißig, aber es bleibt zu wenig hängen? Dann brauchst du die richtigen Lerntechniken! Wir zeigen dir hier, welche Methoden dir helfen können.
Inhaltsübersicht
Mit den richtigen Lerntechniken zum Erfolg
Ohne Plan drauflos zu lernen kann zwar funktionieren, holt aber längst nicht das Beste aus deiner Lernzeit heraus. Mit den passenden Lerntechniken kannst du deine Zeit gezielter nutzen und dir neue Inhalte leichter merken!
Welche Methode sich dafür am besten eignet, hängt von deinem Lernstoff ab. Zwei Techniken stechen laut Lernforschung aber besonders hervor und lassen sich auf fast jedes Fach anwenden:
- Active Recall (aktives Abrufen): Erst abrufen, dann nachschlagen. Ideal für Begriffe und Definitionen. Stärkt vor allem das zuverlässige Erinnern in der Prüfung.
- Spaced Repetition (verteiltes Wiederholen): Inhalte mit wachsenden Abständen wiederholen. Ideal für alle Inhalte. Bremst das schnelle Vergessen dauerhaft aus.
Im weiteren Verlauf schauen wir uns noch andere Möglichkeiten an, wie du deinen Lernprozess verbessern kannst. Dabei zeigen wir dir zum Beispiel auch, wie du Texte aufbereitest und dein Lernen effektiv organisierst. Doch zuerst stellt sich die Frage: Warum ist regelmäßige Wiederholung beim Lernen eigentlich so wichtig?
Vergessenskurve: Darum brauchst du Wiederholung
Ohne Wiederholung geht ein Teil des Gelernten mit der Zeit verloren. Diesen Prozess beschreibt die Vergessenskurve. Das bedeutet: Kurz nach dem Lernen vergisst du besonders viel, danach wird das Vergessen immer langsamer. Deshalb lohnt sich ein früher Lernstart mit regelmäßigen Wiederholungen.
Genau aus diesem Grund sind Active Recall und Spaced Repetition besonders hilfreich. Beide Methoden helfen dir dabei, dem Vergessen entgegenzuwirken und das Gelernte langfristig im Gedächtnis zu behalten.
Wie beide Techniken genau funktionieren und wie du sie sinnvoll beim Lernen einsetzt, schauen wir uns jetzt genauer an.
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Active Recall: Selbsttests richtig einsetzen
Das Grundprinzip ist einfach: Erst abrufen, dann nachschlagen. Bevor du deine Unterlagen öffnest, versuchst du also, die Information aus deinem Gedächtnis zu holen. Genau dieser Abrufversuch stärkt die Erinnerung, egal ob er klappt oder nicht!
Für den Alltag gibt es drei Formate, die sich besonders bewähren:
🗃️Karteikarten: Schreibe den Begriff auf die Vorderseite und die Definition auf die Rückseite. Decke die Rückseite ab und versuche, dich an die Antwort zu erinnern, bevor du nachschaust. Dieses Format eignet sich am besten für Begriffe und Definitionen.
📝Übungsaufgaben und Altklausuren: Bearbeite Aufgaben ohne Unterlagen wie in einer echten Prüfung. So übst du nicht nur den Stoff, sondern auch den Transfer auf unbekannte Aufgabenstellungen.
🗣️Mündliche Abfragen: Erkläre einen Zusammenhang laut, ohne in die Notizen zu schauen. Das funktioniert auch alleine und eignet sich gut für komplexere Konzepte.
Tipp: Damit Selbsttests wirklich funktionieren, brauchst du Feedback. Gleiche deine Antworten mit dem Lösungsblatt ab oder hole dir Rückmeldung von Kommilitonen. Nur so erkennst du, was du bereits sicher beherrschst und was noch nicht.
Tiefenverarbeitung: Erklären und Warum-Fragen
Damit du beim Active Recall die richtigen Fragen stellst, solltest du dein Wissen aus verschiedenen Perspektiven abrufen. Versuche auch nach dem Warum zu fragen und Zusammenhänge zwischen den Inhalten herzustellen.
Dadurch gehst du beim Lernen über das reine Erinnern hinaus und beschäftigst dich intensiver mit dem Stoff. Genau das nennt sich Tiefenverarbeitung: Du erklärst neuen Stoff in deinen eigenen Worten und verknüpfst ihn mit dem, was du bereits weißt.
Besonders wirksam sind dabei 4 Fragestellungen:
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„Warum ist das so?“ → den Grund verstehen
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„Unter welchen Bedingungen gilt das nicht?“ → Grenzen und Gegenbeispiele erkennen
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„Erkläre das Konzept in drei Sätzen.“ → das Wesentliche auf den Punkt bringen
- „Finde eine passende Analogie aus dem Alltag.“ → mit vorhandenem Wissen verknüpfen
Übrigens: Der beste Zeitpunkt für Tiefenverarbeitung ist direkt nach einer Lektüre oder einer Serie von Übungsaufgaben. Dann ist der Stoff noch präsent, aber dein Gehirn muss trotzdem aktiv arbeiten, um ihn zu strukturieren.
Feynman-Methode
Wenn du dich beim Active Recall abfragst, kannst du zusätzlich die Feynman-Methode benutzen. Mit dieser Methode überprüfst du nicht nur, ob du dich an die Informationen erinnern kannst, sondern auch ob du sie wirklich verstanden hast. Dafür versuchst du den Inhalt so einfach wie möglich zu erklären, sodass ihn auch eine Person ohne Vorkenntnisse verstehen würde.
Hierfür gehst du in 4 Schritten vor:
- Thema einfach erklären
- Fehlendes Wissen notieren
- Wissenslücken schließen
- Thema neu erklären
Spaced Repetition: Wiederholungsintervalle planen
Nachdem du Inhalte besser verstanden und verarbeitest hast, geht es nun darum, sie langfristig zu behalten. Spaced Repetition zeigt dir, wie das funktioniert: Du wiederholst Inhalte mit zunehmenden Abständen. Der erste Abruf kommt innerhalb von 24 Stunden nach dem ersten Lernen. Danach wird der Abstand zur nächsten Wiederholung schrittweise länger.
So funktioniert die Umsetzung in zwei Schritten:
- Lücken gezielt schließen: Du arbeitest nicht alles nochmal durch. Du bearbeitest nur das, was dir beim Active Recall gefehlt hat.
- Abstände anpassen: Schwierige Inhalte wiederholst du in kürzeren Abständen. Bei Inhalten, die du sicherer beherrschst, kannst du die Abstände vergrößern.
Diese Anpassungsregel ist entscheidend. Sie stellt sicher, dass du deine Lernzeit dort einsetzt, wo sie am meisten bringt.
Interleaving: Gemischt statt geblockt üben
Nicht nur die Abstände zwischen den Wiederholungen sind wichtig, sondern auch die Art, wie du übst. Beim Interleaving mischt du verschiedene Aufgabentypen, statt sie blockweise zu üben.
Die meisten Studierenden üben nur Block für Block. Sie bearbeiten erst alle Aufgaben zum Thema A, dann alle Aufgaben zum Thema B. Das fühlt sich flüssig an und macht den Eindruck, gut zu funktionieren. Doch dieses Gefühl täuscht, weil du dabei bereits weißt, welche Methode gefragt ist.
Gehe stattdessen so vor:
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Zwei Aufgabentypen auswählen: Wähle zwei verwandte Typen aus demselben Fach, zum Beispiel lineare und quadratische Gleichungen in Mathe.
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Im Wechsel üben: Bearbeite die Aufgaben abwechselnd, also erst eine Aufgabe vom Typ A, dann eine vom Typ B, dann wieder A und so weiter.
- Mini-Prüfung am Ende: Löse zum Abschluss drei bis fünf gemischte Aufgaben ohne Unterlagen. So prüfst du, ob du die Aufgabentypen wirklich unterscheiden kannst.
Wichtig: Interleaving funktioniert erst, wenn du die Grundlagen eines Themas verstanden hast. Lerne neue Inhalte also zunächst geblockt, bis du sie sicher einordnen kannst.
Texte aufbereiten
Doch was musst du überhaupt lernen und wie bereitest du den Stoff am besten auf? Gerade bei dichten Vorlesungsfolien oder einem unübersichtlichen Skript ist oft unklar, was du später abrufen können musst. Um das Ganze gezielt zu strukturieren und verarbeiten, helfen dir drei bestimmte Methoden.
SQ3R
SQ3R ist ein Lese-Ablauf, der dich zwingt, einen Text aktiv zu durchdringen, statt ihn passiv zu überfliegen. Du gehst in 5 Schritten vor:
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Survey (Überblick): Schau dir Überschriften, Abbildungen und Zusammenfassungen an. Notiere dabei kurz, was du von jedem Abschnitt erwartest.
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Question (Fragen formulieren): Verwandle die Überschriften und deine ersten Eindrücke in konkrete Leitfragen. Diese Fragen geben dir eine Leserichtung.
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Read (Gezielt lesen): Lies den Abschnitt entlang deiner Leitfragen. Du suchst aktiv nach Antworten, statt alles gleichgewichtig aufzunehmen. Das hält deine Aufmerksamkeit fokussiert.
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Recite (Wiedergeben): Lege den Text weg und gib die Kernpunkte laut in eigenen Worten wieder.
- Review (Abgleichen): Vergleiche zum Abschluss deine Wiedergabe mit dem Text. Schließe gezielt die Lücken, die dir bei Recite aufgefallen sind.
Cornell-Notizen
Cornell-Notizen geben deiner Mitschrift eine klare Struktur. Du teilst dafür dein Blatt in drei Bereiche auf:
- Breite Spalte: Während des Lesens notierst du kompakte Stichpunkte.
- Schmale Spalte: Nach dem Lesen formulierst du sogenannte Cues. Also ein Stichwort oder eine kurze Frage zum Kernthema eines Abschnitts.
- Unteres Feld: Am Ende fasst du die wichtigsten Inhalte in 2 Sätzen zusammen.
Der entscheidende Vorteil liegt im nächsten Schritt: Du deckst deine Stichpunkte ab und versuchst jeden Cue aus dem Gedächtnis zu beantworten. So werden deine Notizen nicht zu einem Archiv, das du irgendwann wieder durchliest, sondern zu einem Werkzeug für aktives Abrufen.
Techniken wie Markieren, Zusammenfassen und Wiederlesen sind grundsätzlich nicht schlecht, sie werden nur schnell zu passiv. Nutze sie deshalb als Vorbereitung für den Active Recall.
Beim Markieren: Markiere nur ein bis zwei Schlüsselwörter pro Abschnitt. Formuliere aus ihnen anschließend Fragen für einen Selbsttest.
Beim Zusammenfassen: Fasse den Text kurz schriftlich zusammen. Notiere danach eine knappe Erklärung in eigenen Worten, ohne in die Zusammenfassung zu schauen. Erst dann folgt ein Selbsttest.
Mindmaps sinnvoll einsetzen
Eine Mindmap bringt ein ganzes Thema auf einer einzigen Seite zusammen. Du notierst das zentrale Thema in der Mitte und ziehst von dort Hauptäste zu den wichtigsten Unterpunkten. An jedem Ast stehen nur Schlüsselwörter und keine ganzen Sätze. Das Ziel ist ein kompakter Überblick, kein dekoratives Kunstwerk.
Mindmaps eignen sich besonders gut an zwei Punkten im Lernprozess:
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Zu Beginn einer Einheit: Du verschaffst dir einen ersten Überblick über die Struktur des Themas, bevor du in die Details gehst. So weißt du von Anfang an, wie die einzelnen Teile zusammenhängen.
- Am Ende einer Einheit: Du festigst, was du gelernt hast. Du versuchst, die Mindmap aus dem Gedächtnis nachzubauen. Dabei erkennst du, welche Verbindungen dir noch fehlen.
Mnemotechniken: Loci-Methode für Fakten
Manche Inhalte lassen sich schwer über Verständnis allein verankern. Vokabeln, Reihenfolgen oder lange Listen bleiben oft auch nach mehreren Wiederholungen nur schwer im Gedächtnis. Für genau diese Fälle bieten Mnemotechniken (=Merktechniken) eine wirksame Ergänzung.
Die bekannteste ist die Loci-Methode, bei der du Inhalte an gedachten Orten ablegst. Sie funktioniert in drei Schritten:
📍Orte festlegen: Wähle einen Weg, den du gut kennst, zum Beispiel von deiner Haustür bis zur Uni.
🖼️Inhalte bildhaft verknüpfen: Platziere jeden Begriff oder jeden Listenpunkt als lebhaftes Bild an einer Station dieses Wegs. Je ungewöhnlicher das Bild, desto besser bleibt es haften.
🚶Route abrufen: Geh den Weg im Kopf durch und rufe dabei die Bilder und die verknüpften Inhalte ab.
Hier ein Beispiel wie das Ganze aussehen kann: Willst du eine Vokabelliste lernen, gehst du gedanklich den Weg zu deiner Uni. An der Haustür merkst du dir das erste Wort, an der Bushaltestelle das zweite, an der nächsten Kreuzung das dritte und so weiter.
Wichtig: Die Loci-Methode eignet sich gut für Fakten wie Definitionen, Vokabeln und Aufzählungen. Bei Zusammenhängen und Anwendungsaufgaben nutzt du sie ergänzend. Zum Schluss folgt immer ein Selbsttest.
Lerntechniken umsetzen: Fokus und Pomodoro-Technik
Lerntechniken helfen dir aber nur dann, wenn du sie auch wirklich konzentriert anwendest. Entscheidend ist dabei nicht, wie lange du am Schreibtisch sitzt, sondern wie störungsfrei du arbeitest.
Der einfachste Schritt ist die Ablenkungsreduktion, bevor du anfängst. Schalte dein Handy in den Flugmodus, aktiviere einen Website-Blocker und lerne möglichst immer am gleichen Ort. Ein fester Lernort reduziert die mentale Anlaufzeit, weil dein Gehirn ihn mit konzentrierter Arbeit verknüpft.
Für die Lernsession selbst helfen fokussierte Arbeitsblöcke mit kurzen Pausen. Eine bekannte Methode dafür ist die Pomodoro-Technik. Dabei wird die Lernzeit in feste Arbeits- und Erholungsphasen aufgeteilt:
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25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause: Geeignet für Karteikarten oder kurze Übungsaufgaben.
- 40 Minuten Arbeit, 10 Minuten Pause: Sinnvoll für Aufgaben, die mehr Anlaufzeit brauchen, z. B. das Durcharbeiten eines Skriptabschnitts mit SQ3R.
Tipp: Mach dir den Einstieg ins Lernen möglichst einfach. Schließe beispielsweise alle unnötigen Tabs und öffne nur das, was du zum Lernen brauchst. In der Pause solltest du dich kurz bewegen und nicht auf dein Handy schauen.
Organisation und Planung
Die besten Lerntechniken bringen dir wenig, wenn sie nicht regelmäßig in deinen Alltag passen. Eine gute Planung hilft dir dabei, Lernzeiten fest einzuplanen und den Überblick zu behalten. Hier findest du Möglichkeiten, die dir dabei helfen können.
Wochenplan: Spacing, Tests, Interleaving
Ein strukturierter Wochenplan verhindert, dass Wiederholungen und Selbsttests im Uni-Alltag untergehen.
Der Aufbau folgt vier Schritten:
- Stoff in Cluster aufteilen: Teile deinen Lernstoff in sinnvolle Portionen, z. B. Kapitel oder Themenblöcke.
- Sofortiger Selbsttest nach dem Lernen: Mache nach jedem Cluster einen kurzen Selbsttest.
- Wiederholungen planen: Trage die Wiederholungstermine sofort mit zunehmendem Abständen in deinen Kalender ein.
- Interleaving-Session pro Fach und Woche: Plane einmal pro Fach und Woche eine gemischte Übungseinheit ein und wechsle dabei zwischen verschiedenen Aufgabentypen.
Am Ende jeder Woche reservierst du dreißig Minuten zur Nachjustierung.
Tipp: Trage zuerst deine festen Termine in deinen Kalender ein. Nutze die verbleibenden Zeiten als Lernslots. Außerdem kann eine kurze Absprache mit einer Kommilitonin helfen, ins Lernen zu starten, zum Beispiel: „Ich lerne heute von 10 bis 12 Uhr, du auch?“
Intervallschemata für 2 oder 6 Wochen
Damit du dir nicht jedes mal neu überlegen musst, wann du einen Stoff wiederholen musst, kannst du dich an einfachen Intervallschemata orientieren. Wie eng die Wiederholungsabstände liegen sollten, hängt davon ab, wie viel Zeit du bis zur Klausur noch hast. Zwei einfache Schemata geben dir einen direkten Startpunkt:
Schema für 2 Wochen: Tag 0, 1, 3, 7, 12
Schema für 6 Wochen: Tag 0, 1, 3, 7, 14, 28, 42
Diese Schemata sind Ausgangspunkte, keine starren Vorgaben. Passe sie an deinen tatsächlichen Lernstand an:
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Schwierige Themen: Wiederhole den Stoff eine Stufe früher als vorgesehen. Aus Tag 7 wird also Tag 5 oder 6.
- Leichtere Themen: Lass eine Stufe aus oder verlängere den Abstand etwas. So sparst du Zeit für die Inhalte, die du wirklich brauchst.
Tools und Apps
Damit dein Wochenplan nicht an der eigenen Unübersichtlichkeit scheitert, brauchst du ein einfaches System zur Verwaltung deiner Cluster und Termine. Dafür gibt es zwei Wege:
Analog: Nutze einen Wochenkalender mit einem Karteikasten nach dem Leitner-Prinzip. Unsichere Karten wandern dabei in ein früheres Fach und werden häufiger wiederholt, sichere Karten in ein späteres Fach und werden damit seltener wiederholt.
Digital: Karteikarten-Apps wie Anki übernehmen das alles für dich und passen die Wiederholungsabstände automatisch anhand deiner Antwortsicherheit an.
Tipp: Benenne deine Cluster einheitlich, z. B. „STAT_K3″ für Kapitel 3 in Statistik.
Lerntypen
Super! Jetzt kennst du die hilfreichsten Lerntechniken und kannst sie perfekt in deinen Alltag einbauen. Aber wusstest du auch schon, dass es ganz unterschiedliche Lerntypen gibt? Mehr dazu erfährst du in diesem Video!