Hast du dich schon einmal gefragt, wie groß unser Sonnensystem wirklich ist? Und welcher Planet dabei die Krone trägt? Die Antwort überrascht viele: Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. Aber wenn wir den Blick auf das gesamte Universum richten, wird die Geschichte noch spannender.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Jupiter so riesig ist, was einen Gasriesen ausmacht und welche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems noch viel größer sind. Schritt für Schritt erklären wir dir alles, was du wissen musst. Schau dir auch unser Video zu den Planeten an!
Inhaltsübersicht
Welcher Planet ist der größte im Universum?
In unserem Sonnensystem ist Jupiter der größte Planet. Er ist mehr als 1.300-mal so groß wie die Erde. Wenn wir jedoch das gesamte Universum betrachten, gibt es Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die Jupiter um ein Vielfaches übertreffen. Diese Planeten nennt man Exoplaneten.
Jupiter hat einen Durchmesser von etwa 143.000 Kilometern. Zum Vergleich: Die Erde hat einen Durchmesser von nur rund 12.700 Kilometern. Jupiter ist also ungefähr elfmal so breit wie die Erde. Das klingt schon gewaltig. Aber im Universum gibt es Exoplaneten, die sogar noch deutlich größer sind als Jupiter. Mehr dazu findest du weiter unten im Beitrag.
Innerhalb unseres Sonnensystems folgen nach Jupiter die anderen Gasriesen: Saturn, Uranus und Neptun. Saturn ist der zweitgrößte Planet und ebenfalls riesig. Trotzdem ist er deutlich kleiner als Jupiter. Die Gesteinsplaneten wie Erde, Mars, Venus und Merkur sind dagegen winzig im Vergleich.
Warum ist Jupiter so viel größer als die anderen Planeten?
Jupiter ist so groß, weil er in der Frühphase des Sonnensystems besonders viel Material angesammelt hat. Er entstand weiter von der Sonne entfernt, wo es kälter war. Dort gab es mehr Gas und Eis. Das ermöglichte ihm, schnell zu wachsen und immer mehr Materie anzuziehen.
Ein Planet entsteht, indem ein wachsender Klumpen aus Staub und Gas immer mehr Material anzieht. Je größer er wird, desto stärker ist seine Schwerkraft. Jupiter hat diesen Prozess früh begonnen und dabei einen Großteil des verfügbaren Materials im äußeren Sonnensystem aufgesaugt.
Ein weiterer Grund für Jupiters Größe ist seine Zusammensetzung. Er besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium. Das sind die leichtesten und häufigsten Elemente im Universum. Gase nehmen viel mehr Raum ein als feste Gesteine. Deshalb können Gasplaneten so viel größer werden als Gesteinsplaneten wie die Erde.
Interessant ist auch, dass Jupiter trotz seiner enormen Größe eine relativ kurze Rotationszeit hat. Er dreht sich in etwa zehn Stunden einmal um sich selbst. Das ist schneller als bei jedem anderen Planeten in unserem Sonnensystem. Diese schnelle Rotation beeinflusst auch sein Aussehen: Die charakteristischen Streifen und Wirbelstürme auf Jupiter entstehen durch diese hohe Geschwindigkeit.
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Was ist der Unterschied zwischen einem Planeten und einem Gasriesen?
Ein Gasriese ist eine besondere Art von Planet. Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung: Gesteinsplaneten wie die Erde bestehen hauptsächlich aus festen Materialien. Gasriesen wie Jupiter und Saturn bestehen dagegen überwiegend aus Gas, vor allem Wasserstoff und Helium. Sie haben keine feste Oberfläche, auf der man landen könnte.
In unserem Sonnensystem gibt es vier Gasriesen: Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Uranus und Neptun bezeichnet man manchmal auch als Eisriesen, weil sie zusätzlich viel Wasser, Methan und Ammoniak in gefrorener Form enthalten. Jupiter und Saturn sind die klassischen Gasriesen.
Wie erkennt man einen Gasriesen?
Gasriesen erkennst du an mehreren Merkmalen:
- Sie sind deutlich größer als Gesteinsplaneten.
- Sie bestehen hauptsächlich aus Gas.
- Sie haben keine feste Oberfläche.
- Sie haben oft viele Monde und Ringe.
- Sie befinden sich meist weiter von der Sonne entfernt.
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Ein Planet ist laut Definition ein Himmelskörper, der die Sonne umkreist, groß genug ist, um eine kugelförmige Form zu haben, und seine Umlaufbahn von anderen Objekten freigeräumt hat. Gasriesen erfüllen alle diese Bedingungen. Sie sind also Planeten, aber eben eine besondere Untergruppe davon.
Wie groß sind die größten bekannten Exoplaneten?
Die größten bekannten Exoplaneten sind mehrfach größer als Jupiter. Exoplaneten wie ROXs 42Bb oder HAT-P-32b haben Radien, die zwei- bis dreimal so groß sind wie der Radius von Jupiter. Das bedeutet, diese Planeten sind unvorstellbar riesig im Vergleich zu allem, was wir in unserem Sonnensystem kennen.
Exoplaneten sind Planeten, die andere Sterne umkreisen. Weil das Universum so unvorstellbar groß ist, gibt es Milliarden davon. Astronomen entdecken sie mithilfe von Teleskopen und speziellen Messmethoden. Zum Beispiel beobachten sie, wie ein Planet kurz das Licht seines Sterns abdunkelt, wenn er vor ihm vorbeizieht.
Besonders spannend ist, dass manche dieser riesigen Exoplaneten sehr nah an ihrem Stern sind. Man nennt sie „Heiße Jupiter“. Sie sind ähnlich groß wie Jupiter, kreisen aber viel näher um ihre Sonne als unser Jupiter. Dadurch sind sie extrem heiß. Das zeigt, wie vielfältig Planeten im Universum sein können.
Die Erforschung von Exoplaneten ist ein aktives Forschungsgebiet. Mit modernen Weltraumteleskopen entdecken Wissenschaftler immer neue Planeten. Manche davon liegen in der sogenannten bewohnbaren Zone ihres Sterns, also dort, wo flüssiges Wasser möglich wäre. Ob es Leben auf diesen Planeten gibt, weiß man bisher nicht.
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