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Wie Atome von dem Kern Hülle Modell dargestellt werden, und wie es sich von anderen Modellen unterscheidet, erfährst du hier und im Video !

Inhaltsübersicht

Kern Hülle Modell einfach erklärt

Das Kern Hülle Modell (RutherfordAtommodell) ist ein Atommodell, das von Ernest Rutherford im Jahr 1911 vorgeschlagen wurde. Es ist eine der ersten Darstellungen eines Atoms. Sie basiert auf der Tatsache, dass Atome einen positiv geladenen Kern und eine negativ geladene, fast komplett leere Hülle haben.

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Kern Hülle Modell nach Rutherford

Im Kern Hülle Modell sind die Elektronen um den Kern herum angeordnet, wodurch es Planetenmodell bezeichnet wird, da die Elektronen ähnlich wie Planeten um die Sonne (Zellkern) kreisen. Der Kern ist im Vergleich zur Größe der Hülle sehr klein, enthält jedoch trotzdem den größten Anteil der Masse des Atoms.

Kern Hülle Modell Entdeckung

Rutherford entdeckte das Atommodell durch seine experimentelle Arbeit mit der Röntgenstrahlung. Er schoss Röntgenstrahlen auf eine Goldfolie. Dabei beobachtete er, dass einige Strahlen reflektiert wurden, andere dagegen durch das Ziel hindurchgingen.

Hierdurch kam er zu der Schlussfolgerung, dass Atome keine leicht durchdringbaren, gefüllten Massen sind. Stattdessen erkannte er, dass Atome größtenteils leer sind und ihre Masse sich an einem Ort konzentriert.

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Kern Hülle Modell Ablenkung der Röntgenstrahlen

Er entwickelte deshalb die Theorie, dass Atome einen winzigen, positiven Kern haben müssen, der von negativ geladenen Elektronen in einer Art Hülle umgeben ist. Während der Kern die Strahlen reflektierte, wurde die Atomhülle durchdrungen, da sie nur die Elektronen beinhaltet.

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Aufbau des Kern Hülle Modells

Laut Rutherford besteht ein Atom aus einem positiv geladenen Kern und einer Hülle, in der sich vereinzelt negativ geladenen Elektronen befinden. Diese bewegen sich frei um den Kern herum und sind so klein, dass ihr genauer Aufenthaltsort nie ausgemacht werden kann.

Trotz seiner geringen Größe macht der Kern die meiste Masse des Atoms aus. Bildlich kannst du dir das so vorstellen: Der Kern ist etwa so groß wie eine Stecknadel, während die Atomhülle so groß wie ein Fußballfeld ist.

Die Masse im Kern besteht aus Protonen und Neutronen, weshalb der Kern auch fast das gesamte Gewicht des Atoms ausmacht: Denn Protonen und Neutronen sind über 1830-mal schwerer als Elektronen.

Zusammengefasst zeichnet sich das Kern Hülle Modell durch folgende Eigenschaften aus:

  • Atomkern : Atome haben einen kleinen, positiv geladenen Kern, der im Prinzip die gesamte Masse des Atoms ausmacht.
  • Atomhülle : Der Rest des Atoms besteht aus einer fast 3.000-mal größeren Hülle, welche größtenteils „leer“ ist.
  • Elektronen: Die Elektronen kreisen in der Atomhülle um den Atomkern wie Planeten um eine Sonne.

Kern Hüllen Modell vs. andere Atommodelle

Das Kern-Hüllen-Modell unterscheidet sich von anderen Atommodellen, da es das Atom als eine Kugel beschreibt. Darin befindet sich ein Kern aus positiver Materie. Der ist das Zentrum eines riesigen, leeren Raums, in dem sich die negativen Elektronen befinden.

Andere Atommodelle, wie beispielsweise das Bohr-Atommodell oder das Schalenmodell, betonen die Orbitalstruktur der Atomhülle und beschreiben sie als ein System von Ringen oder Schalen. Sie halten die Elektronen in verschiedenen Energieniveaus halten.

Das Orbitalmodell geht sogar noch einen Schritt weiter und beschreibt die Aufenthaltsräume der Elektronen nicht als Ringe oder Schalen, sondern als unterschiedlich geformte Orbitale.

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Rutherford Atommodell im Vergleich

Merke: Andere Atommodelle beschreiben die Aufenthaltsräume der Elektronen genauer. Dadurch verstehst du das Verhalten von Atomen zum Beispiel in Bindungen besser. Das Kern Hülle Atommodell beschreibt das Atom stark vereinfacht, was zu einem besseren allgemeinen Verständnis der Thematik führt.

Atomkern und Atomhülle 

Rutherford erkannte, dass Atome einen Atomkern und eine Atomhülle haben. Schau dir unser Video zum Thema Atomkern und Atomhülle an, um den vollen Durchblick zu bekommen. Bis gleich! 

zum Video: Atomkern und Atomhülle
zum Video: Atomkern und Atomhülle

Kern Hülle Modell — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Was ist die Kernhülle?
    „Kernhülle“ ist kein gängiger Fachbegriff, meist meint man damit entweder die „Atomhülle“ oder das „Kern-Hülle-Modell“. Die Atomhülle ist der große Bereich um den Atomkern, in dem sich die Elektronen befinden. Im Kern-Hülle-Modell wird das Atom als kleiner Kern mit großer Hülle dargestellt.
  • Was ist der Unterschied zwischen Kernhülle-Modell und Schalenmodell?
    Der Unterschied zwischen Kern-Hülle-Modell und Schalenmodell ist, wie genau die Elektronen beschrieben werden. Im Kern-Hülle-Modell kreisen die Elektronen nur grob um den Kern, ähnlich wie Planeten. Im Schalenmodell liegen die Elektronen dagegen in bestimmten „Schalen“, also in geordneten Bereichen mit unterschiedlichen Energien.
  • Was kann das Kernhülle-Modell nicht erklären?
    Das Kern-Hülle-Modell kann nicht gut erklären, wie die Elektronen in der Hülle genau angeordnet sind. Dadurch kann es viele Eigenschaften von Atomen nur schlecht beschreiben, zum Beispiel, warum Atome sich in chemischen Bindungen auf bestimmte Weise verhalten. Dafür braucht man genauere Modelle, die die Elektronenräume detaillierter darstellen.
  • Warum gingen beim Rutherford-Experiment die meisten Strahlen durch die Goldfolie und nur wenige wurden stark abgelenkt?
    Die meisten Strahlen gingen durch die Goldfolie, weil Atome im Inneren größtenteils aus „leerem Raum“ bestehen. Nur wenige Strahlen wurden stark abgelenkt, weil sie sehr nah an den winzigen, massereichen und positiv geladenen Atomkern kamen. Deshalb tritt starke Ablenkung insgesamt selten auf.

Atome verstehen

Das Kern Hülle Modell ist ein Atommodell und gehört zum Themenfeld Atome. Wer sich mit Atomen beschäftigt, schaut auf ihren Aufbau und auf die Teilchen im Kern und in der Hülle. So wird klar, wie klein Atome sind und warum ihre Masse nicht gleichmäßig verteilt ist. Im Chemiebereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

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