Du fragst Dich schon die ganze Zeit was dieser Stackelberg mit Mikroökonomie zu tun hat? Dann bist Du hier genau richtig! Wir erklären dir kurz, was hinter diesem Begriff steckt.
Inhaltsübersicht
Berechnung des Gewinns im Stackelberg Duopol
Im Cournot-Modell sind wir davon ausgegangen, dass die Markteilnehmer ihre Outputmengen gleichzeitig wählen. Die Firmen haben also keine Kenntnis über die Mengen der anderen. Das ist natürlich nicht immer so. Es könnte genauso passieren, dass eine Firma ihre Menge des Outputs zu einem früheren Zeitpunkt wählt. Die andere Firma beobachtet dies, um dann mit ihrer Menge optimal zu reagieren. Dies führt zum Stackelberg-Gleichgewicht.
Stackelberg-Duopol — häufigste Fragen
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Stackelberg-Duopol — häufigste Fragen
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Was ist ein Duopol?Ein Duopol ist eine Marktform, in der zwei Unternehmen den Markt im Wesentlichen bedienen und dadurch gegenseitig voneinander abhängen. Jede Mengenentscheidung eines Unternehmens beeinflusst typischerweise Preis, Absatz und Gewinn des anderen, weil beide um dieselbe Nachfrage konkurrieren.
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Was ist der Unterschied zwischen dem Cournot-Modell und dem Stackelberg-Modell?Der zentrale Unterschied ist die zeitliche Struktur der Mengenwahl: Im Cournot-Modell wählen beide Firmen ihre Outputmengen gleichzeitig, ohne die Entscheidung der anderen zu kennen. Im Stackelberg-Modell legt der Führer seine Menge zuerst fest, und der Folger beobachtet sie und reagiert anschließend.
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Wie bestimmt der Stackelbergfolger seine optimale Menge, nachdem er die Menge des Führers beobachtet hat?Der Stackelbergfolger bestimmt seine optimale Menge, indem er die beobachtete Menge des Führers als gegeben annimmt und dann seine eigene Gewinnfunktion nach seiner Menge maximiert. Praktisch heißt das: Gewinn in Abhängigkeit der eigenen Menge aufstellen, die Bedingung für das Gewinnmaximum anwenden und so die optimale Menge als Funktion der Führermenge erhalten.
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Warum hat der Stackelbergführer im Gleichgewicht oft einen höheren Gewinn als der Folger?Der Stackelbergführer hat oft einen höheren Gewinn, weil die erste Mengenfestlegung eine bindende Vorentscheidung ist und der Folger danach nur noch darauf reagieren kann. Der Führer kann diese Reaktion bei seiner Wahl mit einplanen und die Gesamtsituation zu seinen Gunsten beeinflussen, was als First-Mover-Vorteil gilt.
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Duopolmodelle verstehen
Das Stackelberg-Duopol ist ein wichtiges Modell für Wettbewerb zwischen zwei Unternehmen im Mengenwettbewerb. Wer sich mit Duopolmodellen beschäftigt, vergleicht typische Marktregeln wie gleichzeitige oder zeitlich versetzte Entscheidungen und schaut auf Kosten, Nachfrage und Gewinne. So kannst du einschätzen, wie sich die Reihenfolge von Entscheidungen auf Marktergebnis und Gewinne auswirkt. Im Wirtschaftsbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.