Video

Du möchtest wissen, was Absatzpolitik ist? Hier und im Video  erfährst du alles Wichtige dazu!

Inhaltsübersicht

Absatzpolitik einfach erklärt

Absatzpolitik ist der Plan, wie ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen an die Kunden verkauft. Sie umfasst viele Aufgaben wie Preisgestaltung, Werbung und Vertrieb. Ziel ist es, den Umsatz zu steigern und die Kunden zufriedenzustellen. In Unternehmen ist die Absatzpolitik sehr wichtig, weil sie entscheidet, wie erfolgreich die Produkte am Markt sind.

Beispiel: Stell dir vor, du hast einen Kiosk. Die Art und Weise, wie du die Preise festlegst, Werbung machst und die Zeitschriften anordnest, ist deine Absatzpolitik. Sie beeinflusst, wie viele Kunden kaufen und wie viel Gewinn du machst.

Unterschied zwischen Absatz, Verkauf und Umsatz

Häufig wird der Begriff „Absatz“ mit den Begriffen „Verkauf“ oder „Umsatz“ verwechselt. Verkauf und Umsatz sind aber nur Teilgebiete des Absatzes.

In deinem Kiosk wäre der Verkauf der Moment, in dem die Zeitschrift die Kasse passiert. Der Umsatz ist der Geldbetrag dafür. Aber der Absatz wäre die gesamte Strategie: wie du den Kiosk anordnest, wie du die Preise festlegst und wie du die Kunden nach dem Kauf zufrieden hältst.

Ziel der Absatzpolitik

Das Hauptziel der Absatzpolitik ist einfach: Umsatz steigern und Kunden binden. Dafür braucht es eine gute Strategie: Unternehmen analysieren den Markt und die Konkurrenz. Sie setzen Ziele und planen, wie sie diese erreichen können. Beispielsweise könnte ein Ziel in deinem Kiosk sein, in einem Jahr doppelt so viele Zeitschriften zu verkaufen. Dafür braucht es eine kluge Preisgestaltung und wirkungsvolle Werbung.

Alle Maßnahmen müssen dabei gut aufeinander abgestimmt sein. Nur so kann ein Unternehmen erfolgreich sein und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Sind beispielsweise die Kunden in deinem Kiosk hauptsächlich ältere Personen, dann wäre eine Werbeanzeige über soziale Medien wahrscheinlich weniger erfolgreich.

Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich

Elemente der Absatzpolitik

In der Absatzpolitik gibt es vier wichtige Elemente: Absatzanalyse, Absatzplanung, Absatzorganisation und Absatzfinanzierung

absatzpolitische maßnahmen, absatzpolitik definition, absatzpolitische ziele, absatzpolitische instrumente, absatzpolitische maßnahmen beispiele
direkt ins Video springen
Elemente der Absatzpolitik
  • Absatzanalyse
    Bevor du eine Strategie planst, musst du den Markt verstehen. Welche Kunden willst du ansprechen? Was bietet die Konkurrenz? Das ist, als würdest du herausfinden wollen, welche Snacks in deinem Kiosk gut ankommen und welche nicht.
     
  • Absatzplanung
    Jetzt weißt du, was der Markt will. Es ist Zeit für einen Plan. Welche Produkte willst du anbieten? Zu welchem Preis? Und wie viel willst du verkaufen? Dein Kiosk braucht eine klare Vorstellung davon, was erreicht werden soll.
     
  • Absatzorganisation
    Ein guter Plan reicht nicht, du brauchst auch die richtige Struktur, um ihn umzusetzen. Wer ist für die Bestellungen zuständig? Wer kümmert sich um die Werbung? In deinem Kiosk musst du vielleicht alles selbst machen, aber in größeren Unternehmen gibt es Teams für verschiedene Aufgaben.
     
  • Absatzfinanzierung
    Keine Strategie funktioniert ohne Geld. Du brauchst Budget für Werbung, Personal und Waren. Wie im Kiosk, wo du Geld für den Einkauf der Snacks und für Werbeplakate brauchst.

Diese vier Elemente arbeiten eng zusammen, um den Erfolg eines Unternehmens zu sichern. Die Absatzanalyse liefert die Daten, die Absatzplanung setzt Ziele, die Absatzorganisation sorgt für die Umsetzung und die Absatzfinanzierung stellt die nötigen Mittel bereit. So entsteht eine erfolgreiche Absatzpolitik.

Wichtig: Die Ausführung der einzelnen Elemente ist von vielen Faktoren abhängig, z. B. Beschaffenheit der Produkte, Größe des Unternehmens, Anzahl der Kunden und Produktionsstandort.

Absatzpolitische Instrumente

Bei der Umsetzung einer Absatzstrategie helfen die absatzpolitischen Instrumente. Das sind die konkreten Maßnahmen, die aus der Absatzplanung hervorgehen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Es gibt vier Hauptinstrumente: Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik.

  • Produktpolitik
    Hier geht es um das, was du verkaufst. Das können physische Produkte oder Dienstleistungen sein. Ziel ist es, das Angebot attraktiv zu gestalten. In deinem Kiosk könnte das bedeuten, neben Zeitschriften auch Snacks anzubieten.
     
  • Preispolitik
    Hierbei wird der Preis der Produkte festgelegt. Ziel ist der beste Preis, der sowohl Gewinn bringt als auch für die Kunden attraktiv ist. Angenommen, du verkaufst in deinem Kiosk Eis. Ein zu hoher Preis könnte die Kunden abschrecken. Ein zu niedriger Preis mindert den Gewinn und du kannst deine Kosten nicht decken.
     
  • Kommunikationspolitik
    Dieses Instrument umfasst alle Maßnahmen zur Kommunikation mit den Kunden, etwa Werbung oder Social Media. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen. Du könntest etwa Rabattaktionen auf Instagram posten oder Werbeplakate aufhängen.
     
  • Distributionspolitik
    Das ist die Strategie, wie die Produkte zum Kunden kommen. Das kann der Verkauf im eigenen Laden sein oder der Online-Verkauf. Für deinen Kiosk könnte das bedeuten, auch einen Lieferservice anzubieten.

Übrigens: Die absatzpolitischen Instrumente werden auch als Marketing-Mix oder die 4 P’s bezeichnet. Grund dafür sind die vier Bereiche: Product, Price, Place und Promotion.

Distributionspolitik

Während die Absatzpolitik sich auf den gesamten Verkaufsprozess konzentriert, fokussiert sich die Distributionspolitik auf den effizienten Vertriebsweg zum Kunden. Mehr zur Distributionspolitik erfährst du hier!

Zum Video: Distributionspolitik
Zum Video: Distributionspolitik

 

Absatzpolitik — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Was sind Absatzmärkte?
    Absatzmärkte sind die Märkte, auf denen ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen an Kunden verkauft. Man erkennt den Absatzmarkt daran, wer die Käufer sind und über welchen Ort oder Kanal der Verkauf läuft, zum Beispiel im Laden vor Ort oder über einen Online-Shop.
  • Was versteht man unter Absatzplanung?
    Absatzplanung bedeutet, konkrete Ziele und Vorgaben für den Verkauf festzulegen, zum Beispiel welche Produkte angeboten werden, zu welchen Preisen und in welchen Mengen. Dazu baut man auf Informationen über Kunden und Konkurrenz auf und entscheidet dann, was im Verkauf erreicht werden soll.
  • Was ist ein Absatzplan?
    Ein Absatzplan ist ein schriftlicher Plan, der festhält, wie ein Unternehmen seine Verkaufsziele erreichen will. Typisch sind Angaben zu Zielmengen oder Zielumsätzen, den geplanten Produkten, Preisvorstellungen und dem Zeitraum, in dem der Absatz erreicht werden soll.
  • Welche Aufgaben hat die Distributionspolitik?
    Die Distributionspolitik legt fest, wie Produkte vom Unternehmen zum Kunden gelangen. Dazu gehören die Wahl der Vertriebswege und die Organisation des Verkaufs, etwa über den eigenen Laden, über Händler oder über einen Online-Vertrieb, gegebenenfalls ergänzt durch Lieferung oder Abholung.

Marketing verstehen

Absatzpolitik gehört zum Marketing und steuert, wie Unternehmen ihre Produkte und Leistungen am Markt anbieten. Du ordnest in diesem Themenfeld Ziele, Zielgruppen, Preise, Werbung und Vertriebswege ein. So erkennst du, wie einzelne Maßnahmen zusammenwirken und warum sie im Marketing-Mix aufeinander abgestimmt sein müssen. Im Wirtschaftsbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

Lernen lohnt sich! Entdecke hier deine Chancen.