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Wie berechnet man den Deckungsbeitrag? Die Formel für den Deckungsbeitrag und ein Beispiel zum Deckungsbeitrag berechnen findest du hier und im Video !

Inhaltsübersicht

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?

Der Deckungsbeitrag  ist die Differenz zwischen den Erlösen und den variablen Kosten:

Deckungsbeitrag = Erlöse variable Kosten

Die Erlöse aus einem Produkt sollten mindestens die variablen Kosten des Produkts decken. Dann ist der Deckungsbeitrag positiv. Mit dem Deckungsbeitrag können dann die Fixkosten bezahlt werden.

Der Deckungsbeitrag gibt also an, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Ist er höher als die Fixkosten, macht das Unternehmen Gewinn.

Arten von Deckungsbeiträgen

Du kannst für ein Stück (also ein einzelnes produziertes Teil) oder für die gesamte Absatzmenge den Deckungsbeitrag ermitteln. 

  • Stückdeckungsbeitrag = Verkaufspreisvariable Kosten pro Stück
    Meistens ist der Stückdeckungsbeitrag positiv. Ist er negativ, macht das Unternehmen mit jedem produzierten Teil Verlust. In der Regel ergibt es dann Sinn, das Produkt aus dem Sortiment zu streichen. 

  • Gesamtdeckungsbeitrag = Stückdeckungsbeitrag · Absatzmenge
    Der Gesamtdeckungsbeitrag ist der Betrag, den das Unternehmen zur Verfügung hat, um die Fixkosten für ein Produkt zu decken. 
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Deckungsbeitrag berechnen: DB Formel Beispiel

Ein Pizzastand verkauft eine Pizza für 5 €. Die variablen Kosten für eine Pizza betragen 3 €. Der Pizzaverkäufer verkauft 200 Pizzen.

  • Stückdeckungsbeitrag = 5 €3 € = 2 €
  • Gesamtdeckungsbeitrag = 2 € · 200 = 400 €

Liegen die Fixkosten (z. B. Miete, Strom) zum Beispiel bei 300 €, dann kann der Verkäufer sie mit dem Gesamtkostenbeitrag von 400 € decken. Er macht darüber hinaus noch 100 € Gewinn (= Betriebsergebnis). 

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Deckungsbeitrag ermitteln – Beispiel

Übrigens: Du kannst auch den Deckungsbeitrag in Prozent berechnen. Dafür ermittelst du das Verhältnis vom Deckungsbeitrag zu den Erlösen:

Stückdeckungsbeitrag: Erlöse = 2 € : 5 € = 40 %

Anwendung des Deckungsbeitrags

Mit dem Deckungsbeitrag kannst du herausfinden, welche Produkte viel zur Deckung der Fixkosten beitragen und welche nicht. So kann das Unternehmen Entscheidungen über sein zukünftiges Sortiment treffen (Deckungsbeitragsrechnung ). 

Die Berechnung vom Deckungsbeitrag brauchst du außerdem in der Break-Even-Analyse. Dabei ermittelst du, ab welcher Absatzmenge ein Unternehmen mit einem Produkt Gewinn macht (= Break-Even-Point ).

Break-Even-Point

Prima! Jetzt kannst du den DB berechnen. Du willst mehr darüber erfahren, ab wann ein Unternehmen eigentlich Gewinn macht? Dann schau dir gleich unser Video zum Break-Even-Point an. Viel Spaß!

Zum Video: Break-Even-Point
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Deckungsbeitrag berechnen — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Ist der Deckungsbeitrag gleich Gewinn?
    Der Deckungsbeitrag ist nicht gleich Gewinn, weil er nur zeigt, wie viel nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt. Vom Deckungsbeitrag werden danach noch die Fixkosten bezahlt. Erst wenn der Deckungsbeitrag die Fixkosten übersteigt, entsteht Gewinn.
  • Wie berechnet man den absoluten Deckungsbeitrag?
    Den absoluten Deckungsbeitrag berechnet man, indem man den Stückdeckungsbeitrag mit der Absatzmenge multipliziert. Konkret: Eine Pizza wird für 5{,}00\,\text{€} verkauft und verursacht 3{,}00\,\text{€} variable Kosten, also 2{,}00\,\text{€} pro Stück; bei 200\,\text{Pizzen} ergibt das 2{,}00\,\text{€}\cdot 200 = 400{,}00\,\text{€}.
  • Wie berechnet man den Deckungsbeitrag pro Stück?
    Den Deckungsbeitrag pro Stück berechnet man als Verkaufspreis pro Stück minus variable Kosten pro Stück. Konkret: Kostet eine Pizza 5{,}00\,\text{€} und liegen die variablen Kosten bei 3{,}00\,\text{€}, dann ist der Stückdeckungsbeitrag 5{,}00\,\text{€} - 3{,}00\,\text{€} = 2{,}00\,\text{€}.
  • Ist es gut, wenn der Deckungsbeitrag hoch ist?
    Ein hoher Deckungsbeitrag ist gut, weil dann mehr Geld zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt. Ob „hoch“ ausreicht, hängt davon ab, wie groß die Fixkosten sind. Liegt der Deckungsbeitrag über den Fixkosten, bleibt ein Überschuss als Gewinn.

Kostenrechnung verstehen

Der Deckungsbeitrag gehört zur Kostenrechnung und zeigt, wie viel ein Produkt zur Deckung von Kosten beiträgt. Du ordnest in diesem Themenfeld Erlöse, variable Kosten und Fixkosten und vergleichst ihre Wirkung auf das Ergebnis. Dabei erkennst du, wie Unternehmen ihre Produkte bewerten und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Im Wirtschaftsbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

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