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Die Themen Erfolgskonten, Aufwands- und Ertragskonten, Gewinn- und Verlustrechnung sowie das Eigenkapitalkonto und das Bestandskonto führen zu reinem Chaos in deinem Kopf und du verstehst die ganzen Zusammenhänge nicht? Hier wird dir alles erklärt!

Inhaltsübersicht

Aufwandskonten und Ertragskonten sind Erfolgskonten

Aufwandskonten und Ertragskonten sind sogenannte Erfolgskonten. Sie werden so genannt, da Buchungen mit ihnen zu einer Veränderung des Eigenkapitals führen und somit die Höhe des Gewinns bzw. des Verlustes beeinflussen.

Aufwandskonto, Ertragskonto, aufwendungen, erträge
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Erfolgskonten

Aufwand und Ertrag als Unterkonten des Eigenkapitals

Schauen wir uns dazu zunächst mal die Begriffe Aufwand und Ertrag an. Aufwendungen mindern, Erträge hingegen erhöhen das Eigenkapital. Beispiele für erstere sind Lohn-, Zins-, Miet- oder Rohstoffaufwendungen. Beispiele für Erträge wären: Umsatzerlöse aus Verkäufen, Miet- oder Zinserträge. Da es zu unübersichtlich wäre diese Geschäftsvorfälle direkt auf das Eigenkapitalkonto zu buchen, gibt es sogenannte Unterkonten, nämlich das Aufwandskonto und das Ertragskonto.

Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich

Aufbau Aufwandskonten und Ertragskonten

Um mit diesen Konten arbeiten zu können, musst du zunächst wissen, wie sie aufgebaut sind. Am besten merkst du dir, dass Aufwendungen immer im Soll stehen und Erträge immer im Haben gebucht werden.

Haben, Soll, Aufwendungen, Erträge, Saldo
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Aufwands- und Ertragskonto

Erfolgskonten Beispiele

Stell dir vor du zahlst die Miete eurer Büroräume in Höhe von 30.000€ per Banküberweisung. In diesem Fall handelt es sich um einen Mietaufwand, der im Soll des Aufwandskontos gebucht wird. Der Buchungssatz hieße dann „Mietaufwendungen 30.000 an Bank 30.000“

Mietaufwendungen, Erfolgskonten
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Aufwendungen

Der Verkauf von Waren in Höhe von 3000€ auf Ziel, würde einen Ertrag darstellen und somit auf die Habenseite des Ertragskontos gebucht werden. Da die Waren auf Ziel verkauft werden, hat dein Unternehmen Forderungen in Höhe von 3000€. Dein Buchungssatz lautet also: „Forderungen 3000 an Umsatzerlöse 3000“

Forderungen, Erfolgskonten
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Erträge

Sehr gut, jetzt weißt du schonmal wie du Aufwendungen und Erträge während des Geschäftsjahres verbuchst. Genau wie die Bestandskonten, müssen auch die Erfolgskonten am Jahresende abgeschlossen werden. Falls du nicht mehr sicher bist wie das bei den Bestandskonten funktioniert, schau dir gerne unser passendes Video dazu an.

Erfolgskonten abschließen und das GuV- Konto

Aufwands- und Ertragskonten als Summen aller Aufwendungen und Erträge werden über das Gewinn- und Verlustkonto abgeschlossen. Wie du aus dem allgemeinen Aufbau eines Aufwandskontos ablesen kannst, steht der Saldo hier im Haben. Dieser wird nun auf das Gewinn- und Verlust- Konto gebucht. Dort stehen Aufwendungen dann immer im Soll.

GuV, Saldo, Erfolgskonten
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Aufwandskonto abschließen

Der abschließende Buchungssatz zu unserem Beispiel für den Aufwand hieße dann „GuV 30.000 an Mietaufwendungen 30.000“. Für den Ertrag lautet er „Umsatzerlöse 3000 an GuV 3000“.

Umsatzerlöse, Aufwandskonto, Ertragskonto, Eigenkapital, Saldo, Erfolgskonten
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Ertragskonto abschließen

Wie du bereits weißt, führen Aufwendungen zu einer Minderung und Erträge zu einer Erhöhung des Eigenkapitals. Daraus kannst du zwei Schlüsse ziehen: Ist die Summe der Aufwendungen geringer als die Summe der Erträge, dann macht das Unternehmen einen Gewinn.

Ist es allerdings gegenteilig, kommt es zu einem Verlust. Das GuV-Konto  wird über das Konto Eigenkapital abgeschlossen.

Aufwandskonto, Ertragskonto, Erfolgskonten
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Buchungen bei Gewinn

Wenn du einen Gewinn gemacht hast, ergibt sich der Saldo des GuV-Kontos im Soll, somit heißt der Buchungssatz dann „GuV-Konto an Eigenkapital“. Bei einem Verlust hingegen steht der Saldo im Haben. Demnach lautet der Buchungssatz „Eigenkapital an GuV-Konto“.

Geschafft! Jetzt bist du Profi im Buchen mit Erfolgskonten und hast einen weiteren wichtigen Schritt der Buchführung  und dem externen Rechnungswesen gelernt!

Erfolgskonten — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Was ist ein Aufwandskonto?
    Ein Aufwandskonto ist ein Erfolgskonto, auf dem man alle Aufwendungen eines Geschäftsjahres getrennt vom Eigenkapital sammelt, zum Beispiel Miet- oder Lohnaufwendungen. Aufwände werden auf der Sollseite gebucht, weil sie das Eigenkapital mindern. Am Jahresende wird das Aufwandskonto über das GuV-Konto abgeschlossen.
  • Was sind Ertragskonten?
    Ertragskonten sind Erfolgskonten, auf denen man alle Erträge eines Geschäftsjahres erfasst, zum Beispiel Umsatzerlöse oder Zinserträge. Erträge werden auf der Habenseite gebucht, weil sie das Eigenkapital erhöhen. Ein typischer Buchungssatz bei einem Verkauf auf Ziel ist „Forderungen an Umsatzerlöse“.
  • Was ist der Unterschied zwischen Bestandskonten und Erfolgskonten?
    Bestandskonten zeigen Bestände wie „Bank“ oder „Forderungen“, also was am Ende noch vorhanden ist oder offensteht. Erfolgskonten zeigen dagegen Aufwendungen und Erträge und damit, ob das Eigenkapital durch Gewinn steigt oder durch Verlust sinkt. Erfolgskonten werden am Jahresende über das GuV-Konto abgeschlossen.
  • Welche Eselsbrücke gibt es für Soll und Haben?
    Eine Eselsbrücke für „Soll“ und „Haben“ ist: „SoLL“ hat zwei L wie „Links“, deshalb steht „Soll“ links, und „HabEn“ hat ein E wie in „rEchts“, deshalb steht „Haben“ rechts. Bei Erfolgskonten gilt außerdem: Aufwendungen im „Soll“ und Erträge im „Haben“.

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Buchführung verstehen

Erfolgskonten gehören zur Buchführung und zeigen, wie Aufwendungen und Erträge den Gewinn oder Verlust eines Unternehmens beeinflussen. Du ordnest in diesem Themenfeld Geschäftsfälle den passenden Konten zu und bildest daraus Buchungssätze mit Soll und Haben. Dabei wird klar, wie einzelne Buchungen mit dem Jahresabschluss und dem Eigenkapital zusammenhängen. Im Wirtschaftsbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

Lernen lohnt sich! Entdecke hier deine Chancen.