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In einer Mediation in Englisch überträgst du einen Text von einer Sprache in die andere. Wie du dabei am besten vorgehst und was du beachten solltest, erfährst du hier.

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Inhaltsübersicht

Was ist eine Mediation?

Eine Mediation kennst du vielleicht auch unter dem Begriff „Sprachmittlung“. Damit ist die sinngemäße Übertragung eines Textes von einer Sprache in eine andere gemeint. Bei einer Mediation in Englisch musst du in der Regel den Inhalt eines deutschen Textes auf Englisch wiedergeben.

Wichtig: Damit ist keine wörtliche Übersetzung gemeint, so wie etwa bei einer Translation. Stattdessen überträgst du nur die wesentlichen Informationen des Textes. 

Wie schreibt man eine Mediation in Englisch?

Da du in einer Mediation einen Text nicht 1:1 übersetzt, kannst du seine Inhalte verkürzt und verallgemeinert wiedergeben. So bringst du den Text leicht auf nur etwa ein Viertel seiner ursprünglichen Länge.

Doch bevor du damit beginnst, beschäftigst du dich zuerst mit der Vorbereitung. 

Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich

Vorbereitung — Schritt für Schritt

Die richtige Vorarbeit ist bei einer Mediation in Englisch sehr wichtig. Dadurch stellst du sicher, dass du den Text richtig verstehst und ihn somit auch richtig wiedergeben kannst.

  1. Schritt: Lesen und verstehen
    Lies dir den Text aufmerksam durch. Gehe dabei sicher, dass du den Inhalt und die Kernaussagen im Großen und Ganzen verstehst. Der Sinn einzelner schwieriger Wörter lässt sich meist aus dem Kontext erschließen. 
  2. Schritt: Wichtige Informationen herausfiltern
    Lies dir den Text am besten noch einmal durch. Achte diesmal auf Schlüsselbegriffe und Sinnabschnitte und markiere sie dir farbig im Text.
  3. Schritt: Inhalte ordnen 
    Wirf einen Blick auf die Aufgabenstellung. Für wen sollst du den Textinhalt übertragen? Entscheide, welche Inhalte, Schlüsselbegriffe und Kernaussagen für den Adressaten besonders wichtig sind.

Eine Mediation in Englisch schreiben – Schritt für Schritt

Der Aufbau einer Mediation in Englisch besteht ganz klassisch aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss

Schritt 1: Einleitung

In der Einleitung deiner Mediation in Englisch nennst du alle allgemeinen Informationen zum Text. Das sind in der Regel Titel, Autor, Textart, Zeit und Ort der Veröffentlichung und Thema des Textes.

Zuletzt benennst du den Adressaten, an den sich deine Mediation richtet. Bei einer Mediation in Form eines Briefs oder einer E-Mail beginnst du die Einleitung zum Beispiel mit einer Anrede .

Englisch Deutsch
Mainly, the text deals with  Hauptsächlich beschäftigt sich der Text mit
The text is about  Der Text handelt von
Dear … , to answer your question Liebe/r … , um deine/Ihre Frage zu beantworten

Schritt 2: Hauptteil 

Im Hauptteil deiner Mediation in Englisch hältst du dich am besten an die Ergebnisse deiner Vorarbeit. Richte dich dabei inhaltlich nach der Reihenfolge des Originaltextes und springe nicht wild zwischen den Abschnitten hin und her.

Tipp: Benutze dieselbe Zeitform wie im Originaltext. Ist der Text in der Gegenwart geschrieben, verwendest also auch du in deiner Mediation in Englisch die Zeitformen der Gegenwart!

Diese Formulierungen können dir bei der Strukturierung deiner Mediation helfen:

Englisch  Deutsch 
First of all  Zuallererst
To begin with  Zunächst einmal
The main reason is Der Hauptgrund ist
Another point is Ein weiterer Punkt ist
Further Weiter; Außerdem
Besides Zudem
Consequently Folglich; Infolgedessen
As a result Dadurch

Das hier ist nur eine kleine Auswahl von überleitenden Phrasen. Viele weitere findest du in unserem Beitrag zu den linking words

Linking Words, Verknüpfungswörter, Verbindungswörter
Zum Video: Linking Words

Schritt 3: Schluss

Der Schluss deiner Mediation unterscheidet sich vom Schlussteil vieler anderer Textarten. Denn hier fügst du keine eigene Stellungnahme, kein Fazit und keinen Ausblick hinzu. Deine Mediation endet einfach mit dem letzten Abschnitt, den du aus dem Originaltext übertragen hast. 

Einen separaten Schluss gibt es nur, wenn deine Aufgabenstellung lautet, eine Mediation in Form eines Briefes oder einer E-Mail zu schreiben. In dem Fall rundest du deinen Text durch eine Grußformel und deine Unterschrift ab. 

Beispiel: I hope, this explanation answers your question. – Sincerely, Linda 

Tipps und Tricks

Mit dieser Anleitung gelingt dir ganz sicher eine gute Mediation in Englisch. Mit unseren nachfolgenden Tipps und Tricks machst du sie sogar noch besser:

  • Bleibe neutral und sachlich. Vermeide Umgangssprache (that′s so cool) und persönliche Wertungen (I don′t like it).  
  • Verwende Partizipien (seeing that, having seen that) im Englischen, um Sätze zu verkürzen. 
  • Löse dich von holprigen Übersetzungen und umschreibe Begriffe und Inhalte mit deinen eigenen Worten. So ist es auch kein Problem, wenn du ab und zu eine Vokabel vergisst. 
  • Benutze Verallgemeinerungen anstelle von spezifischen Begriffen: streaming services statt AmazonPrime, Netflix and DisneyPlus.
  • Sei besonders aufmerksam bei Redewendungen, denn sie lassen sich selten einfach übersetzen. Auch hier nutzt du besser Umschreibungen. 
  • Vergiss nicht, deine Mediation Korrektur zu lesen! Überprüfe nicht nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch die Struktur, den Stil und den Bezug zur Aufgabenstellung.

    Mediation Englisch — Zusammenfassung

    Hier haben wir dir nochmal alles zur Mediation in Englisch zusammengefasst:
    Das Bild zeigt, dass eine Mediation auf Deutsch Sprachmittlung heißt und den Inhalt eines Textes sinngemäß von einer Sprache in eine andere überträgt. In Englisch werden dabei meist die wichtigsten Inhalte eines deutschen Textes auf Englisch wiedergegeben. Eine Mediation ist keine wörtliche Übersetzung, sondern eine verkürzte Wiedergabe der Kernaussagen. Zur Vorbereitung liest man den Text genau, erschließt schwierige Wörter aus dem Zusammenhang, markiert Schlüsselbegriffe und Sinnabschnitte und prüft, welche Informationen für den Adressaten wichtig sind. Eine Mediation besteht meist aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung nennt man allgemeine Informationen wie Titel, Autor, Textart, Veröffentlichungszeit, Veröffentlichungsort und Thema und beachtet, für wen der Text geschrieben wird. Im Hauptteil gibt man die wichtigsten Inhalte geordnet in der Reihenfolge des Originaltextes wieder, verwendet möglichst dieselbe Zeitform und nutzt passende Überleitungen wie First of all, Another point is, Consequently oder As a result. Eine normale Mediation braucht kein eigenes Fazit und keine persönliche Meinung, sondern endet mit dem letzten wichtigen Inhalt des Originaltextes. Bei einem Brief oder einer E-Mail kommen Anrede, Grußformel und Name hinzu. Der Stil ist neutral und sachlich. Umgangssprache, persönliche Wertungen und holprige Übersetzungen werden vermieden. Inhalte werden mit eigenen Worten wiedergegeben, spezielle Beispiele können verallgemeinert und Redewendungen sinnvoll umschrieben werden. Am Ende prüft man Rechtschreibung, Grammatik, Struktur, Stil und den Bezug zur Aufgabenstellung und zum Adressaten.
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