Du fragst dich, was „TATTE“ bedeutet und wie du diese Abkürzung nutzen kannst? Was hinter den Buchstaben steckt, erklären wir dir hier und im Video !
Inhaltsübersicht
TATTE — einfach erklärt
TATTE ist eine Eselsbrücke, die dir hilft, alle wichtige Informationen beim Verfassen einer Einleitung zu nennen. Dabei ist es egal, ob du einen Sach- oder literarischen Text behandelst. Die Abkürzung steht für Titel, Autor, Textsorte, Thema und Entstehungszeit.
- Titel: Wie heißt der Text?
- Autor: Wer hat den Text geschrieben?
- Textsorte: Um welche Sorte von Text handelt es sich?
- Thema: Worum geht es in dem Text? Was ist die Hauptidee?
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Entstehungszeit: Wann ist der Text erschienen?
Bei literarischen Werken: Aus welcher Epoche stammt der Text und was waren zu dieser Zeit häufige Motive (wichtig für den Kontext im Thema)?
Mit TATTE hast du schnell die wichtigsten Informationen über deine Texte zusammen.
Beispiele TATTE Satz
Hier zeigen wir dir den TATTE Satz angewendet an je einem Beispiel zu einem Sach- und literarischen Text:
Beispiel literarischer Text:
„Im Gedicht „Der Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe, das 1782 entstand, wird das dramatische Thema der Angst und Bedrohung durch eine übernatürliche Macht behandelt.“
Beispiel Sachtext:
„In ihrem Kommentar „Freitag ist Klima-Tag“, der am 30. Januar 2021 erschien, setzt sich die Autorin Laura Müller mit der jugendlichen Klimabewegung Fridays for Future kritisch auseinander. Dabei bezieht sie klar Stellung für die politische Bedeutung der Jugend-Bewegung.“
Übrigens: Du musst dich nicht an die Reihenfolge der Inhalte halten. Es reicht aus, dass alle Buchstaben des TATTE Satzes vorhanden sind.
Den TATTE Satz kannst du bei verschiedenen Textsorten verwenden, darunter Gedichte, Erzählungen, Dramen, Berichte, Kommentare oder Grafiken.
Die Abkürzung kannst du also gut zum Erstellen von Gedichtanalysen, Erzähltextanalysen, Vergleichen von Sachtexten und lyrischen Texten, Inhaltsangaben, Zusammenfassungen und Interpretationen nutzen.
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Schreibplan
Jetzt weißt du, wofür TATTE steht und wie du die Abkürzung für das Schreiben einer Einleitung nutzen kannst. Doch bevor du losschreibst, bereitest du dich am besten mit einem Schreibplan vor. Wie du dabei am besten vorgehst, erfährst du hier.
TATTE — häufigste Fragen
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TATTE — häufigste Fragen
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Was ist der TATTE-Satz?Ein „TATTE-Satz“ ist ein Einleitungssatz, der die wichtigsten Grundinfos zu einem Text nennt: Titel, Autor oder Autorin, Textsorte, Thema und Entstehungszeit. Mit der Abkürzung „TATTE“ vergisst man beim Start einer Analyse keinen dieser Punkte.
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Wie fängt man eine gute Einleitung an?Eine gute Einleitung fängt man an, indem man in ein bis zwei Sätzen die Basisdaten des Textes nennt. Praktisch geht das mit „TATTE“: Titel, Autor, Textsorte, Thema und Entstehungszeit. Zum Beispiel: „Im Gedicht „Titel“ von … (Jahr) geht es um …“.
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Wie schreibt man eine Einleitung für eine Analyse?Eine Einleitung für eine Analyse schreibt man, indem man den Text zuerst eindeutig vorstellt und das Thema knapp nennt. Dafür baut man einen „TATTE-Satz“ aus Titel, Autor, Textsorte, Thema und Entstehungszeit. Danach kann der Hauptteil direkt mit der Analyse beginnen.
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Wie detailliert muss das Thema im TATTE-Satz formuliert sein?Das Thema im „TATTE-Satz“ wird so knapp formuliert, dass die Hauptidee des Textes klar wird. Meist reicht ein kurzer Satzteil wie „… setzt sich kritisch mit … auseinander“ oder „… behandelt …“. Details, Beispiele oder genaue Deutungen gehören noch nicht in diesen Satz.
Aufsätze verstehen
TATTE ist eine einfache Merkhilfe fürs Schreiben und gehört zum Themenfeld Aufsätze. Du ordnest Informationen wie Titel, Autor, Textsorte, Thema und Zeit so, dass am Anfang ein klarer Überblick steht. So wirkt dein Text von Beginn an geordnet und der Leser weiß sofort, worum es geht. Weitere Videos dazu findest du in unserem Deutschbereich.