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Das Parfum – Zusammenfassung

Worum geht es in Patrick Süskinds „Das Parfum“? In diesem Beitrag und in unserem Video findest du eine Zusammenfassung aller Kapitel des Romans!

Quiz zum Thema Das Parfum - Zusammenfassung
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Inhaltsübersicht

Das Parfum — Inhaltsangabe

In dem Roman „Das Parfum — Die Geschichte eines Mörders“ geht es um Jean-Baptiste Grenouille, der als Waise im Paris des 18. Jahrhunderts geboren wird. Viele Adoptivfamilien stoßen ihn ab, weil er keinen Eigengeruch besitzt. Dafür hat Grenouille einen außergewöhnlich feinen Geruchssinn, mit dem er seine Umwelt intensiver wahrnimmt als andere Menschen. Schon früh lebt er als Außenseiter und entwickelt den Wunsch, das vollkommenste Parfum der Welt herzustellen.

Zunächst arbeitet Grenouille bei einem Gerber und kommt dort mit starken Gerüchen in Kontakt. Später wird er zum Parfümeur ausgebildet und lernt, wie Düfte hergestellt und haltbar gemacht werden. Dabei erkennt er, dass besonders junge Mädchen für ihn einzigartige Gerüche besitzen. Um diese Düfte zu bewahren, reist Grenouille in die Stadt Grasse. Dort ermordet er zahlreiche Mädchen und verarbeitet ihre Gerüche zu einem Parfum.

Dieses Parfum verleiht Grenouille Macht über andere Menschen. Wer den Duft riecht, liebt ihn bedingungslos und vergibt ihm sogar seine Verbrechen. Am Ende des Romans kehrt Grenouille nach Paris zurück. Dort überschüttet er sich mit dem Parfum und wird von Menschen aus vermeintlicher Liebe zerrissen und aufgefressen.

Die wichtigsten Fakten zu „Das Parfum“
  • Autor: Patrick Süskind
  • Erscheinungsjahr: 1985
  • Gattung: Roman
  • Epoche: Postmoderne / Gegenwartsliteratur
  • Hauptfiguren: Jean-Baptiste Grenouille, Madame Gaillard, Baldini, Grimal, Antoine Richis, Marquis de la Taillade-Espinasse
  • Aufbau: 4 Teile mit 51 Kapiteln
  • Zentrale Themen: Außenseitertum, Macht, Manipulation, Moral

Übrigens: „Das Parfum“ wurde mehr als 15 Millionen Mal verkauft und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Das macht es zu einem Klassiker der deutschen Gegenwartsliteratur.

Das Parfum — Figurenkonstellation

Hier siehst du eine Figurenkonstellation zu den wichtigsten Charakteren im Roman „Das Parfum“:

Die Grafik zeigt die Figurenkonstellation des Romans und macht sichtbar, wie Jean-Baptiste Grenouille im Mittelpunkt steht. Sie verdeutlicht, dass Grenouille kaum echte Beziehungen zu anderen Menschen aufbaut. Statt Nähe oder Freundschaft prägen Abhängigkeit, Ausnutzung und Macht sein Verhältnis zu Figuren wie Baldini, Madame Gaillard oder Antoine Richis.
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Das Parfum – Figurenkonstellation

Tipp: Wenn du mehr über die einzelnen Figuren, ihre Eigenschaften und ihre Aufgaben im Roman erfahren möchtest, dann schau dir unseren Beitrag zur Figurenkonstellation an.

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Das Parfum — Zusammenfassung nach Kapiteln

Der Roman spielt überwiegend im Frankreich des 18. Jahrhunderts, vor allem in Paris und später in Grasse, dem Zentrum der Parfumherstellung. Die Handlung ist in vier Teile gegliedert, die jeweils einen wichtigen Lebensabschnitt von Jean-Baptiste Grenouille zeigen.

Wichtig: Zur besseren Übersicht sind die Kapitel hier mit kurzen Überschriften zusammengefasst. Diese Überschriften stehen so nicht im Buch, helfen dir aber dabei, die Handlung schnell zu erfassen.

Teil 1 — Grenouilles Kindheit (Kapitel 1 — 22)

Kapitel 1 — Geburt auf dem Fischmarkt

Jean-Baptiste Grenouille wird am Pariser Fischmarkt im 18. Jahrhundert unter einem Schlachttisch geboren. Seine Mutter lässt das Kind liegen, weil sie glaubt, es sei tot. Als Grenouille jedoch schreit, wird die Tat entdeckt und seine Mutter wegen versuchten Kindsmords hingerichtet. Grenouille überlebt und wächst als Waise auf.

Er kommt zunächst zu mehreren Ammen. Aber keine von ihnen will das Kind dauerhaft behalten. Sie geben es immer wieder zurück, weil Grenouille ungewöhnlich viel Milch trinkt und sie sich körperlich ausgelaugt fühlen. Schließlich wird das Kind in ein französisches Kloster übergeben. Dort erhält es erstmals einen Namen: Jean-Baptiste Grenouille. Das Kloster organisiert eine neue Amme, die sich fortan um ihn kümmern soll.

Kapitel 2 — Die Rückkehr ins Kloster

Die Amme bringt Grenouille bald wieder ins Kloster zurück. Sie fühlt sich durch das Kind völlig erschöpft und weigert sich, ihn weiter zu versorgen. Zusätzlich beunruhigt sie, dass Grenouille keinen Eigengeruch besitzt. Das erscheint ihr unnatürlich und bedrohlich.

Im Kloster übernimmt Pater Terrier das Kind. Er hält die Angst der Amme für Aberglauben, verspürt aber selbst ein gewisses Unbehagen gegenüber Grenouille.

Kapitel 3 — Pater Terrier

Pater Terrier glaubt nicht an Dämonen oder vom Teufel besessene Kinder. Er nimmt Grenouille auf den Arm und denkt über ein bürgerliches Leben mit einer Familie nach. Für einen Moment fühlt er sich dem Kind sogar nahe.

Plötzlich saugt Grenouille gierig den Geruch des Paters ein. Dieses Verhalten erschreckt Terrier zutiefst. Kurzzeitig zweifelt auch er an seiner Vernunft. Wenig später gibt er Grenouille weiter und entzieht sich der Verantwortung.

Kapitel 4 — Madame Gaillard

Grenouille kommt zu Madame Gaillard, einer Kinderpflegerin, die selbst keinen Geruchssinn besitzt. Für sie sind die Kinder vor allem eine Einnahmequelle. Sie behandelt sie kühl und ohne Zuneigung. Die anderen Kinder merken schnell, dass Grenouille anders ist. Sie grenzen ihn aus und versuchen sogar, ihn umzubringen.

Kapitel 5 — Der außergewöhnliche Geruchssinn

Grenouille entwickelt sich langsamer als die anderen Kinder. Erst mit etwa zwei Jahren lernt er laufen. Seine ersten Worte sind keine normalen Begriffe, sondern die Namen von Gerüchen. Bereits mit sechs Jahren kennt Grenouille jeden Geruch im Haus und in der näheren Umgebung. Er kann Düfte von Menschen, Tieren und Gegenständen genau unterscheiden und beginnt in Gedanken, sie miteinander zu verbinden.

In der Schule halten die Lehrer ihn für geistig zurückgeblieben. Madame Gaillard erkennt jedoch, dass Grenouille Dinge wahrnimmt, die anderen verborgen bleiben und hält ihn für außergewöhnlich. Doch als das Kloster die finanziellen Zahlungen für die Kinder einstellt, verliert sie das Interesse an Grenouille. Sie verkauft ihn schließlich an den Gerber Grimal.

Kapitel 6 — Arbeit beim Gerber Grimal

Bei dem Gerber Grimal verrichtet Grenouille schwere und gesundheitsschädliche Arbeit. Der Gestank der Gerberei und die harte körperliche Belastung machen ihm jedoch kaum etwas aus.

Grenouille übersteht Krankheiten und Unfälle, an denen andere Arbeiter scheitern. Für Grimal wird er dadurch unentbehrlich. Schließlich darf Grenouille als Lehrling arbeiten und erhält zum ersten Mal in seinem Leben abends freie Zeit, in der er allein durch Paris gehen kann.

Kapitel 7 — Streifzüge durch Paris

In seiner freien Zeit beginnt Grenouille, allein durch Paris zu streifen. Dabei nimmt er die Stadt nicht mit den Augen wahr, sondern fast ausschließlich über Gerüche. Jeder Straßenzug, jedes Viertel und jeder Mensch besitzt für ihn einen eigenen Duft. Grenouille lernt, Gerüche klar voneinander zu trennen und selbst kleinste Unterschiede zu erkennen. Besonders ungewöhnliche Düfte ziehen ihn magisch an.

Kapitel 8 — Der erste Mord

Während eines seiner nächtlichen Streifzüge nimmt Grenouille einen außergewöhnlich reinen Duft wahr. Er folgt diesem Geruch und entdeckt ein junges Mädchen. Zum ersten Mal nutzt Grenouille bewusst auch seine Augen, um die Quelle des Duftes zu erkennen.

Grenouille möchte den Geruch ganz für sich allein besitzen. Um ihn nicht zu verlieren, tötet er das Mädchen. Anschließend saugt er ihren Duft in sich auf. Der Geruch bleibt ihm dauerhaft im Gedächtnis, während das Aussehen des Mädchens schnell verblasst.

Kapitel 9 — Der Parfümeur Baldini

Giuseppe Baldini blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit als Parfümeur zurück, doch diese Zeiten liegen längst hinter ihm. Sein Laden ist voller Düfte und Waren, doch Kunden kommen kaum noch zu ihm. Die Menschen empfinden seine Parfums als altmodisch und zu schwer. Baldini selbst nimmt viele Gerüche kaum noch wahr. Währenddessen verliert er zunehmend Ansehen und Einkommen. Er fürchtet die Konkurrenz jüngerer Parfumeure, die mit neuen Düften erfolgreich sind.

Kapitel 10 — Konkurrenz und Krise

Baldini versucht, dem Niedergang seiner Parfumerie entgegenzuwirken, indem er sich an die Entwicklung eines neuen Duftes macht. Besonders setzt ihm das erfolgreiche Parfum „Amor und Psyche“ seines Konkurrenten Pelissier zu, das in Paris sehr gefragt ist.

Baldini steht unter starkem Druck. Er fürchtet, endgültig bedeutungslos zu werden. Sein Geselle ist überzeugt, dass Baldini den Duft nur noch kopieren kann und seine kreative Zeit vorbei ist. Baldinis Krise spitzt sich weiter zu.

Kapitel 11 — Baldinis Neid

Baldini denkt intensiv über seinen Konkurrenten Pelissier nach. Dieser bringt regelmäßig neue Parfums auf den Markt und ist damit sehr erfolgreich. Im Gegensatz dazu schrumpfen Baldinis Einnahmen und sein Ansehen immer weiter.

Diese Entwicklung erfüllt Baldini mit Neid und Wut. Er empfindet es als ungerecht, dass ein jüngerer Parfumeur erfolgreicher ist als er selbst. Seine Angst vor dem endgültigen Niedergang wächst.

Kapitel 12 — Analyse von „Amor und Psyche“

Um den Erfolg seines Konkurrenten zu begreifen, nimmt Baldini das Parfum „Amor und Psyche“ genau unter die Nase. Bereits beim ersten Eindruck wird ihm klar, dass der Duft handwerklich auf höchstem Niveau komponiert ist. Trotzdem redet er sich ein, dass sein Konkurrent nur Glück gehabt habe.

Stundenlang versucht Baldini, die einzelnen Duftbestandteile zu erkennen. Am Ende scheitert er. Seine Nase ist überfordert und kann keine feinen Unterschiede mehr wahrnehmen. Entmutigt erkennt Baldini, dass er den Duft aus eigener Kraft nicht nachbilden kann.

Kapitel 13 — Baldinis Rückzugspläne

Nach seinem erfolglosen Versuch beschließt Baldini, sich aus dem Parfumgeschäft zurückzuziehen. Er hält es für würdevoller, freiwillig aufzuhören, als weiter an Bedeutung zu verlieren. Baldini plant, mit seiner Frau zurück in seine Heimat Italien zu kehren und dort seine letzten Lebensjahre zu verbringen.

Als er sich gerade auf den Weg ins Schlafzimmer macht, um ihr davon zu erzählen, steht Grenouille vor seiner Tür und bringt Leder aus der Gerberei.

Kapitel 14 — Grenouilles Angebot

Baldini lässt Grenouille in sein Haus, um den Eindruck eines erfolgreichen Parfumeurs zu wahren. Grenouille erkennt sofort den Duft „Amor und Psyche“ an Baldini und bietet an, das Parfum nachzumischen.

Baldini zweifelt an Grenouilles Fähigkeiten und ist überzeugt, dass der Junge scheitern wird. Trotzdem erlaubt er ihm einen Versuch, weil er sich in seiner eigenen Überlegenheit bestätigt sehen und Grenouille widerlegen möchte.

Kapitel 15 — Das perfekte Parfum

Grenouille stellt im Arbeitszimmer Baldinis eine exakte Kopie von „Amor und Psyche“ her. Baldini ist sprachlos, will sich das jedoch nicht eingestehen und behauptet, der Duft sei nicht vollkommen identisch.

Daraufhin erschafft Grenouille einen neuen Duft, der das Original sogar übertrifft. Nun erkennt Baldini Grenouilles außergewöhnliches Talent. Grenouille bittet ihn, als Lehrling in seiner Parfumerie arbeiten zu dürfen. Baldini schickt ihn zunächst fort, um über das Angebot nachzudenken.

Kapitel 16 — Grenouille wird Lehrling

Nach kurzer Bedenkzeit entscheidet sich Baldini, Grenouille als Lehrling aufzunehmen. Er kauft ihn dem Gerber Grimal für eine hohe Summe ab, weil er in Grenouille seine letzte Chance auf Ruhm sieht.

Grimal nimmt das Geld begeistert an und feiert ausgiebig. In seinem Rausch stürzt er in die Seine und ertrinkt. Währenddessen beginnt für Grenouille ein neuer Lebensabschnitt als Parfumeurlehrling bei Baldini.

Kapitel 17 — Baldinis Aufstieg

Mit Grenouilles Hilfe erlebt Baldini einen neuen Aufschwung. Grenouille entwickelt zahlreiche neue Düfte, die in Paris großen Erfolg haben. Baldinis Laden wird wieder beliebt.

Baldini bringt Grenouille die handwerklichen Grundlagen bei, etwa das Abmessen und Berechnen von Duftstoffen. Grenouille selbst interessiert sich jedoch weniger für Zahlen und Formeln. Ihm geht es darum, Gerüche vollständig zu beherrschen und zu speichern und nicht nur technisch herzustellen.

Kapitel 18 — Destillation und Alambic

Baldini bringt Grenouille bei, wie man pflanzliche Düfte gewinnt. Dafür nutzt er den Alambic, einen Destillierkessel. Die Pflanzen werden erhitzt, ihr Duft wird herausgelöst und als Essenz aufgefangen. Die festen Bestandteile bleiben wertlos zurück.

Oft verbringen Baldini und Grenouille ganze Nächte mit diesem Verfahren. Baldini erzählt dabei von seinen früheren Erfolgen. Grenouille hört kaum zu. Ihn interessiert nicht Baldinis Vergangenheit, sondern allein die Möglichkeit, Düfte dauerhaft festzuhalten.

Kapitel 19 — Grenouilles Krise

Grenouille merkt, dass ihn die erlernten Techniken nicht zufriedenstellen. Die Düfte, die er mit dem Alambic gewinnt, entsprechen nicht dem, was er in seiner Vorstellung erschaffen kann. Er erkennt, dass er bei Baldini nichts Wesentliches mehr lernen wird.

Die Angst, sein Lebensziel nie zu erreichen, stürzt Grenouille in eine tiefe Krise. Er empfindet sein Leben als sinnlos und wird schwer krank. Grenouille verliert den Willen zu leben.

Kapitel 20 — Krankheit und Hoffnung

Baldini versucht verzweifelt, Grenouille zu retten, da sein eigener Erfolg vollständig von ihm abhängt. Grenouille selbst hat jedoch bereits mit dem Leben abgeschlossen und zeigt keinen Willen zur Genesung.

Kurz bevor Baldini Grenouille für verloren hält, stellt dieser eine entscheidende Frage: ob es weitere Methoden zur Konservierung von Düften gibt. Baldini erwähnt, dass solche Techniken in der Stadt Grasse bekannt sind. Diese Information gibt Grenouille neuen Lebenswillen. Wenige Tage später erholt er sich vollständig.

Kapitel 21 — Abschied von Baldini

Nach Grenouilles Genesung denkt Baldini erneut vor allem an seinen eigenen Vorteil. Grenouille ist für ihn in erster Linie ein Mittel, um weiterhin erfolgreich zu bleiben. Grenouille selbst will jedoch nach Grasse, um dort neue Techniken der Duftkonservierung zu erlernen.

Um Baldini zufriedenzustellen, verrät Grenouille ihm zahlreiche Parfumformeln und verspricht, diese niemals weiterzugeben. Damit sichert Baldini seinen zukünftigen Erfolg. Anschließend stellt er Grenouille einen Gesellenbrief aus und lässt ihn nach Grasse aufbrechen.

Kapitel 22 — Baldinis Tod

Grenouille hat Paris verlassen und Baldini geht schlafen. In derselben Nacht stürzt sein Haus ein und begräbt ihn unter sich. Angesichts des Todes denkt Baldini über sein Leben und seine Beziehung zu Grenouille nach.

Er erkennt, dass sein Umgang mit Grenouille von Misstrauen, Angst und Ausbeutung geprägt war. Baldini bereut sein Handeln und bittet Gott um Vergebung. Mit seinem Tod endet Grenouilles Zeit in Paris endgültig.

Teil 2 — Grenouilles Einsamkeit (Kapitel 23-34)

Kapitel 23 — Freiheit

Erstmals in seinem Leben ist Grenouille völlig auf sich allein gestellt. Er empfindet diesen Zustand als Freiheit und genießt es, keine Menschen mehr um sich zu haben. Besonders wohltuend ist für ihn die Abwesenheit menschlicher Gerüche.

Grenouille lässt sich von Düften leiten und entfernt sich immer weiter von Städten und Dörfern. Sein eigentliches Ziel, nach Grasse zu reisen, verliert er dabei aus den Augen. Nachts schläft er im Freien, fernab von der Zivilisation.

Kapitel 24 — Rückzug von der Menschheit

Grenouilles Vorstellungen von seinem Lebensziel verändern sich drastisch. Er will nicht mehr den perfekten Duft erschaffen, sondern glaubt, sein Glück in völliger Abgeschiedenheit zu finden. Er zieht sich immer weiter in die Natur zurück und meidet jede menschliche Nähe. Schließlich entdeckt Grenouille in den Bergen eine Höhle, in der er keinen einzigen Menschengeruch wahrnimmt. Dort entscheidet er sich, zu bleiben und sich vollständig von der Welt zurückzuziehen.

Kapitel 25 — Leben in der Höhle

Grenouille lebt nun vollständig zurückgezogen in der Höhle. Er hat kaum Bedürfnisse und kommt mit sehr wenig Nahrung aus. Die Abwesenheit von Menschen empfindet er als befreiend.

Er richtet sich in der Einsamkeit ein und löst sich immer mehr von der Außenwelt. Grenouille lebt nur noch für sich selbst und erlebt diesen Zustand als vollkommenes Glück.

Kapitel 26 — Die innere Geruchswelt

In der Einsamkeit der Höhle lebt Grenouille zunehmend in seiner eigenen Gedankenwelt. Er erinnert sich an vergangene Gerüche und ordnet sie nach seinem Willen. Störende Düfte verbannt er aus seiner Vorstellung.

In dieser inneren Welt erschafft Grenouille neue, vollkommene Gerüche. Er fühlt sich dabei allmächtig und glaubt, mit seiner Fähigkeit über den Menschen und sogar über Gott zu stehen.

Kapitel 27 — Absolute Isolation

Mit der Zeit zieht sich Grenouille fast vollständig aus der Wirklichkeit zurück. Er verlässt die Höhle nur noch selten und nur dann, wenn es nötig ist, um Nahrung oder Wasser zu finden. Ansonsten lebt er in seiner selbst erschaffenen Gedankenwelt.

Der Kontakt zur Außenwelt spielt für ihn keine Rolle mehr. Grenouille existiert fast nur noch in seiner inneren Geruchswelt und schottet sich vollkommen von allem Menschlichen ab.

Kapitel 28 — Sieben Jahre Einsamkeit

Grenouille lebt insgesamt sieben Jahre allein in der Höhle. Es erreicht ihn kein Mensch und kein äußerer Einfluss. Die Welt außerhalb seiner Höhle spielt für ihn keine Rolle mehr.

Grenouille bleibt innerlich unverändert. Seine Einsamkeit scheint vollkommen, doch sie endet abrupt, als eine Erkenntnis sein bisheriges Leben erschüttert.

Kapitel 29 — Erkenntnis des fehlenden Eigengeruchs

Grenouille träumt und erkennt, dass er selbst keinen Eigengeruch besitzt. Diese Erkenntnis trifft ihn hart und zerstört die innere Welt, die er sich in der Höhle aufgebaut hat. Sein bisheriges Gefühl von Vollkommenheit bricht zusammen.

Grenouille erkennt, dass seine Einsamkeit ihn nicht glücklich gemacht hat. Er verlässt daraufhin die Höhle und kehrt den Bergen den Rücken. Damit entscheidet er sich, wieder in die menschliche Welt zurückzukehren.

Kapitel 30 — Der Marquis

Grenouille macht sich auf den Weg in die nächstgelegene Stadt. Dort behauptet er jahrelang von Räubern gefangen gehalten worden zu sein. Dort trifft er auf den Marquis de la Taillade-Espinasse, einen adeligen Forscher. Dieser vertritt die Theorie, dass die Nähe zum Boden dem menschlichen Körper schade und Menschen dadurch körperlich und geistig verkümmern.

Der Marquis sieht in Grenouille den Beweis für seine Annahme, da dieser nach Jahren in der Höhle verwahrlost wirkt. Er unterzieht ihn einer speziellen Behandlung und versieht ihn auch mit einem eigenen Parfum, das seine angeblich schädliche Bodennähe ausgleichen soll. Innerhalb weniger Tage erscheint Grenouille äußerlich wieder gepflegt. Dass diese Veränderung vor allem auf Waschen, saubere Kleidung und Pflege zurückzuführen ist, erkennt der Marquis nicht.

Kapitel 31 — Der künstliche Menschenduft

Grenouille macht dem Marquis deutlich, dass er dessen Parfum nicht verträgt. Die Mischung aus Wurzeln wirkt auf ihn belastend. Um sich daran anzupassen, bittet er darum, selbst einen Duft herstellen zu dürfen. Der Lehnsherr stimmt zu und ermöglicht ihm erneut den Zugang zu einer Parfumerie.

Dort entwickelt Grenouille ein eigenes Parfum, das ihm erstmals einen menschlichen Geruch verleiht. Mit diesem Duft erschafft er sich eine neue äußere Erscheinung.

Kapitel 32 — Erste Anerkennung

Mit dem neuen Parfum wird Grenouille von den Menschen in seiner Umgebung erstmals als Mensch wahrgenommen. Sie begegnen ihm freundlich und ohne Misstrauen. Diese neue Erfahrung überrascht ihn, da er zuvor immer übersehen oder gemieden wurde.

Grenouille erkennt, wie leicht sich Menschen durch Düfte beeinflussen lassen. Einerseits empfindet er Genugtuung darüber, akzeptiert zu werden. Andererseits verachtet er die Menschen für ihre Leichtgläubigkeit. Die Vorstellung, geliebt zu werden, fasziniert ihn ohne dass er selbst zu echter Zuneigung fähig ist.

Kapitel 33 — Täuschung der Gesellschaft

Grenouille setzt sein Parfum nun gezielt ein. Der Marquis behandelt ihn nun wie einen vollwertigen Menschen und zeigt ihn öffentlich als Beweis für seine Theorie. Auch andere Menschen lassen sich von Grenouilles Erscheinung täuschen.

Bei einem Vortrag des Lehnsherrn überzeugt Grenouille selbst Gelehrte und Zuschauer. Der Marquis gewinnt dadurch Ansehen und Ruhm, ohne zu begreifen, dass Grenouilles Wirkung allein auf seinem Parfum beruht. Erneut sorgt Grenouille dafür, dass ein anderer Mensch von seinen Fähigkeiten profitiert.

Kapitel 34 — Aufbruch nach Grasse

Durch die Anerkennung und den Erfolg seines Parfums gewinnt Grenouille an Selbstvertrauen. Die Täuschung gelingt ihm mühelos und er nutzt sie ohne Skrupel. Schließlich verlässt er die Stadt unbemerkt und setzt seine Reise nach Grasse fort.

Der Marquis verliert sich währenddessen immer mehr in seiner Theorie. Er plant, sich für viele Jahre in die Berge zurückzuziehen, um seine Ansichten weiter zu beweisen. Von dieser Reise kehrt er nie zurück. Damit endet Grenouilles Zeit bei ihm endgültig.

Teil 3 — Grenouilles Morde (Kapittel 35-50)

Kapitel 35 — Ankunft in Grasse

Grenouille erreicht die Stadt Grasse, das Zentrum der Parfumherstellung. Dort nimmt er den Duft eines jungen Mädchens wahr, der ihn sofort fasziniert. Im Gegensatz zu früher will er diesen Geruch jedoch nicht zerstören.

Er erkennt, dass der Duft noch nicht vollständig entwickelt ist. Deshalb entscheidet sich Grenouille bewusst zu warten, bis er seine volle Reife erreicht hat. Zum ersten Mal plant er einen Mord nicht aus einem Impuls heraus, sondern gezielt und mit Geduld.

Kapitel 36 — Lernen der Mazeration

Grenouille beschließt, in Grasse zu bleiben, um neue Techniken der Duftgewinnung zu erlernen. Er beginnt bei Madame Arnulfi und ihrem Gesellen zu arbeiten. Dort lernt er das Verfahren der Mazeration, bei dem Blüten ihren Duft an erhitztes Fett abgeben.

Grenouille passt sich schnell an und arbeitet zuverlässig. Obwohl er weiß, dass er mehr Lohn verlangen könnte, begnügt er sich mit wenig. Sein einziges Ziel ist es, die Methoden zur Konservierung von Düften zu perfektionieren und sich seinem großen Vorhaben weiter zu nähern.

Kapitel 37 — Die Enfleurage

Durch seine zuverlässige Arbeit gewinnt Grenouille bei Madame Arnulfi zunehmend Vertrauen und Freiheiten. Er darf eigenständig arbeiten und lernt eine weitere Methode der Duftgewinnung kennen: die Enfleurage.

Bei diesem aufwendigen Verfahren werden Blüten auf mit Fett bestrichene Platten gelegt oder in ölgetränkte Tücher gehüllt. Die Methode liefert besonders reine Düfte, auch wenn der Ertrag gering ist.

Kapitel 38 — Macht durch Düfte

Grenouille beginnt systematisch, unterschiedliche Düfte zu entwickeln. Sein Ziel ist es, für jede Situation einen passenden Geruch zur Verfügung zu haben. Er will bestimmen, wie Menschen auf ihn reagieren und erkennt, welche Macht Gerüche über Gefühle und Verhalten haben. Dabei beschränkt er sich nicht mehr nur auf pflanzliche Stoffe. Grenouille beginnt, auch tierische und menschliche Gerüche zu konservieren.

Kapitel 39 — Das Parfumdiadem

Grenouille denkt unaufhörlich an den Duft des Mädchens, dem er bei seiner Ankunft in Grasse begegnet ist. Dieser Geruch soll das Zentrum seines vollkommenen Parfums werden. Gleichzeitig erkennt er, dass die bisherigen Verfahren den Duft mit der Zeit verbrauchen würden. Deshalb fasst Grenouille den Entschluss, ein Parfum zu erschaffen.

Kapitel 40 — Angst in Grasse

In Grasse verbreitet sich große Angst. Ein unbekannter Täter ermordet junge Mädchen aus allen Gesellschaftsschichten. Die Bewohner suchen Schutz bei Religion und Aberglauben, während die Stadt im Ausnahmezustand lebt.

Als ein Bote verkündet, der Mörder sei gefasst worden, kehrt kurzzeitig Ruhe ein. Doch die Morde hören nicht auf, da Grenouille der gesuchte Täter ist. Grenouille verfolgt weiterhin seinen Plan ein Parfum herzustellen und tötet junge Mädchen.

Kapitel 41 — Antoine Richis

Der angesehene Bürger Antoine Richis möchte seiner Familie ein hohes gesellschaftliches Ansehen sichern. Seine rothaarige Tochter soll deshalb bald verheiratet werden. Genau ihr Duft weckt jedoch Grenouilles besonderes Interesse, denn er soll das Zentrum seines perfekten Parfums bilden.

Richis bleibt trotz der scheinbaren Entwarnung in der Stadt wachsam. Er glaubt nicht daran, dass der Mädchenmörder gefasst wurde. Während viele Bewohner das Thema verdrängen, ist Richis überzeugt, dass der Täter noch frei ist. Er fürchtet, dass seine Tochter das nächste Opfer sein könnte.

Kapitel 42 — Die Vorahnung

In einer Nacht träumt Antoine Richis, dass seine Tochter tot in ihrem Bett liegt. Dieser Traum beunruhigt ihn zutiefst und verstärkt seine Angst. Er beginnt, über die Motive des Mädchenmörders nachzudenken.

Richis kommt zu dem Schluss, dass der Täter nicht wahllos handelt. Er glaubt, der Mörder wolle mit seinen Taten etwas Vollkommenes und Übermenschliches erschaffen. Da seine Tochter besonders schön ist, ist Richis überzeugt, dass sie für dieses Vorhaben unverzichtbar ist. Trotz seiner Furcht empfindet er eine widersprüchliche Achtung vor dem Plan des Täters.

Kapitel 43 — Die Finte

Antoine Richis überlegt, wie er seine Tochter vor dem Mädchenmörder schützen kann. Er entscheidet sich für eine Täuschung, um den Täter in die Irre zu führen. Öffentlich verkündet er, dass er mit seiner Tochter bald nach Grenoble reisen werde.

In Wirklichkeit plant Richis etwas anderes. Er will seine Tochter heimlich verheiraten und so in Sicherheit bringen. Mit dieser Finte hofft er, den Mörder von seiner Tochter fernzuhalten und Zeit zu gewinnen.

Kapitel 44 — Das Wirtshaus

Auf der Reise machen Richis und seine Tochter Halt in einem Wirtshaus. Grenouille ist ihnen heimlich gefolgt und übernachtet im Stall des Hauses, um in ihrer Nähe zu bleiben.

Richis erkundigt sich besorgt nach weiteren Gästen. Als er von einem Gerbergesellen im Stall hört, sieht er dort nach. Grenouille trägt jedoch seinen menschlichen Duft, sodass Richis keinen Verdacht schöpft. Beruhigt kehrt er zu seiner Tochter zurück und schläft ein — überzeugt davon, dass keine Gefahr besteht.

Kapitel 45 — Mord an Laure

In der Nacht dringt Grenouille unbemerkt in das Zimmer von Laure Richis ein. Ihr Vater schläft tief und bemerkt nichts. Grenouille tötet das Mädchen ruhig und ohne Zögern. Für ihn ist die Tat kein Verbrechen, sondern ein notwendiger Schritt zur Vollendung seines Werks.

Anschließend beginnt Grenouille sofort damit, Laures Duft zu konservieren. Während das Fett ihren Geruch aufnimmt, bleibt er wach und konzentriert. In dieser Nacht denkt Grenouille über sein Leben nach.

Kapitel 46 — Vollendung des Dufts

Grenouille entfernt das gesamte Fett vom Körper Laures, um jeden Rest ihres Duftes zu sichern. Für ihn ist der Besitz ihres Geruchs nun vollständig. Er empfindet keine Schuld, sondern nur Zufriedenheit über die Vollendung seines Werks.

Am Morgen erwacht Antoine Richis erholt und glaubt, sein Plan sei aufgegangen. Kurz darauf entdeckt er jedoch die Leiche seiner Tochter. Die verdrängte Angst kehrt mit voller Wucht zurück und stürzt ihn in tiefe Verzweiflung.

Kapitel 47 — Panik in der Stadt

Der Mord an Laure versetzt die Bewohner von Grasse erneut in Angst und Schrecken. Viele hatten geglaubt, der Mädchenmörder sei bereits gefasst. Nun breitet sich Panik aus, da klar wird, dass der Täter noch unter ihnen ist.

Die Menschen reagieren unterschiedlich: Einige suchen Schutz in der Kirche, andere wenden sich der Wissenschaft oder dem Aberglauben zu.

Kapitel 48 — Festnahme Grenouilles

Nachdem Grenouille sein Parfum vollendet hat, wird er gefasst. Die Bürger von Grasse entladen ihren aufgestauten Hass auf ihn. Er gilt eindeutig als der Mädchenmörder und die Erleichterung über seine Festnahme ist groß.

Auch Antoine Richis verlangt nach Gerechtigkeit. Der Schmerz über den Tod seiner Tochter lässt keinen Raum für Mitleid. Für alle scheint klar: Grenouille soll hingerichtet werden, damit die Stadt endlich Frieden findet.

Kapitel 49 — Die Hinrichtungsszene

Am Tag der geplanten Hinrichtung wird Grenouille vor die versammelte Menge geführt. Noch bevor das Urteil vollstreckt werden kann, öffnet er unauffällig den Flakon mit seinem einzigartigen Duft. Der Geruch breitet sich aus und wirkt sofort.

Die Stimmung der Zuschauer verändert sich schlagartig. Aus Zorn und Abscheu entsteht grenzenlose Bewunderung. Die Menschen empfinden tiefe Zuneigung zu Grenouille und feiern ihn wie ein vollkommenes Wesen. Niemand erkennt in ihm noch den Täter.

Grenouille selbst empfindet diese Reaktion als widerwärtig. Die überschwängliche Verehrung erfüllt ihn nicht, sondern stößt ihn ab. In diesem Moment begreift er endgültig, dass er zu echter Zuneigung unfähig ist und den Menschen innerlich fernsteht.

Grenouille rechnet damit, dass sein Leben nun endet. Als Antoine Richis mit erhobener Waffe auf ihn zutritt, erwartet er den tödlichen Schlag. Doch stattdessen sinkt Richis vor ihm nieder und bittet ihn um Vergebung. Der Duft hat jede Vernunft ausgelöscht: Niemand will Grenouille sterben sehen.

Kapitel 50 — Vergebung durch den Duft

Der Duft wirkt weiter auf die Menschen von Grasse. Auch Antoine Richis kann sich ihm nicht entziehen. Sein Hass auf Grenouille verschwindet vollständig und wird durch eine tiefe Zuneigung ersetzt. Der Geruch erinnert ihn an seine Tochter und trübt seinen Verstand.

Richis bittet Grenouille, bei ihm zu bleiben, um den Duft ständig in seiner Nähe zu haben. Grenouille geht darauf ein. Währenddessen suchen die Bürger einen neuen Schuldigen für die Morde und machen den Gesellen von Madame Arnulfi verantwortlich. Er wird rasch hingerichtet und der Fall gilt als abgeschlossen. In Grasse kehrt der Alltag zurück.

Teil 4 — Gernouilles Tod (Kapitel 51)

Kapitel 51 — Grenouilles Leben hat ein Ende

Trotz der scheinbaren Sicherheit erkennt Grenouille, dass ihn nichts erfüllen kann. Weder Macht noch die Nähe anderer Menschen geben seinem Leben einen Sinn. Er entscheidet sich, dorthin zurückzukehren, wo alles begann: nach Paris, an den Ort seiner Geburt.

Auf dem Pariser Fischmarkt übergießt sich Grenouille mit dem restlichen Parfum. Die Menschen in seiner Umgebung halten ihn für ein Wesen von vollkommener Schönheit. In einem Rausch aus Begeisterung stürzen sie sich auf ihn und zerreißen ihn, um den Duft in sich aufzunehmen.

Grenouille stirbt vollständig und spurlos. Die Menschen glauben, aus Liebe gehandelt zu haben. Sein Leben endet dort, wo es begonnen hat.

Das Parfum — Zeitgeschichtliche Einordnung

Die Zeit, in der „Das Parfum“ entstand, war vor allem durch den Kalten Krieg geprägt. Die Menschen hatten Angst vor einem Atomkrieg. Veränderungen, wie Wissenschaft und Technik, wurden oft als Bedrohung gesehen. Daher gab es zum Beispiel Zweifel an den neuen, modernen Massenvernichtungswaffen.

Die Bevölkerung lebte in Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. Das spiegelt sich im Werk durch Grenouille als Außenseiter und Symbol für das Unbekannte und Unheimliche wider.

Die Vielfalt an Persönlichkeiten und Individualität in der Gesellschaft führte auch zu künstlerischer Freiheit. Das heißt, es gab keine einheitlichen Themen, sondern eine Vielfalt an Texten und Motiven in diesen Texten.

Viele Autoren wählten aber einen Außenseiter als Protagonisten (Hauptfigur). Das ist auch bei „Das Parfum“ der Fall. Deshalb kannst du das Werk in die Epoche der Postmoderne einordnen.

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Das Parfum — Interpretation

Für „Das Parfum“ gibt es verschiedene Interpretationsansätze:

Zum Beispiel, dass Grenouille als Genie angesehen werden kann. Er ist also besonders schlau. Im Sinne der Epoche der Aufklärung hat das Genie besondere Fähigkeiten. Es kann kreativ denken und mit vielen Ideen Neues schaffen. Das Genie strebt nach Perfektionismus — so wie Grenouille, der durch das Parfum nach Erfüllung strebt.

Der Roman kritisiert außerdem auch die Gesellschaft. Das siehst du zum Beispiel an dem Verhalten der anderen Bürger. Sie grenzen Grenouille aus, weil er anders ist. Dazu gehören ebenfalls die anderen Kinder im Waisenhaus, die sogar versuchen, ihn umzubringen. Dieses Motiv des Außenseiters macht das Buch auch zu einem typischen Beispiel für die Epoche der  Postmoderne .

Wenn du mehr über die Interpretationsmöglichkeiten des Romans wissen willst, dann wird dir unser Beitrag dazu weiterhelfen!

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