Du möchtest wissen, wie dir die Anlauttabelle beim Lesen und Schreiben hilft? Hier und im Video findest du alle wichtigen Informationen, die du dazu brauchst.
Inhaltsübersicht
Was ist die Anlauttabelle?
Die Anlauttabelle besteht aus Bildern und den Buchstaben des Alphabets. Jedes Bild auf der Tafel steht für einen Laut, also ein Geräusch, das du machst, wenn du sprichst. Und neben jedem Bild siehst du einen Buchstaben. Dieser Buchstabe ist der Anfangsbuchstabe von dem Wort, das zu dem Bild passt. Diesen Laut nennst du auch „Anlaut“.
Zum Beispiel:
Bei dem Bild von einer „Ameise“ hörst du am Anfang den Laut „Aa“.
Die Buchstaben neben den Bildern zeigen dir, wie du den Anlaut schreibst. So lernst du nach und nach, welche Buchstaben zu welchen Lauten gehören.
Wichtig: Der Anlaut V kann zusätzlich zu „F“, wie in der Tabelle dargestellt, auch wie ein „W“ klingen. In welchen Wörtern das V wie klingt, lernst du hier.
Wie funktioniert die Anlauttabelle?
In der Anlauttabelle findest du alle Anlaute, die es in der deutschen Sprache gibt.
Tipp: Du kannst die Laute einfach lernen, indem du sie laut aussprichst.
Manche Laute sind ein bisschen knifflig, weil sie aus mehreren Buchstaben bestehen. Das sind zum Beispiel die Zwielaute wie „Au“ in „Haus“, „Ei“ in „Eis“ oder „Eu“ in „Eule“.
Auch gibt es besondere Laute wie „Sp“ in „Spiel“, „Sch“ in „Schule“ oder „Pf“ in „Pferd“.
Zu einigen Buchstaben gibt es zwei Bilder in der Anlauttabelle. Das liegt daran, dass manche Buchstaben unterschiedlich klingen können.
Schau dir zum Beispiel den Buchstaben „V“ an. Es gibt „Vasenwörter“, bei denen das „V“ wie in „Vase“ klingt. Und es gibt „Vogelwörter“, bei denen das „V“ wie in „Vogel“ klingt. Das sind zwei verschiedene Laute für denselben Buchstaben!
Auch bei den Vokalen, also den Selbstlauten „A“, „E“, „I“, „O“ und „U“, findest du immer zwei Bilder. Das liegt daran, dass die Laute lang oder kurz gesprochen werden können.
Hier sind ein paar Beispiele:
- „A“ wie in „Ameise“ (lang) oder „Apfel“ (kurz)
- „I“ wie in „Igel“ (lang) oder „Insel“ (kurz)
- „O“ wie in „Oma“ (lang) oder „Oktopus“ (kurz)
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Lernen mit der Anlauttabelle
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Den Laut hören: Das Wichtigste ist, dass du genau hinhörst. Wenn du ein Wort sagst, achte besonders auf den ersten Laut. Bei „Ball“ ist es ein „B“, bei „Tisch“ ein „T“.
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Das passende Bild suchen: Jetzt schaust du auf deine Anlauttabelle. Dort findest du viele Bilder. Jedes Bild steht für einen Laut. Suche das Bild, das genauso klingt wie dein Wort am Anfang.
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Den Buchstaben finden: Neben dem Bild ist ein Buchstabe. Das ist der Buchstabe, der zu dem Laut passt.
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Üben und Entdecken: Du kannst mit allen möglichen Wörtern spielen. Versuche zum Beispiel mal, deinen Namen mit der Anlauttabelle zu schreiben. Oder suche nach den Anfangsbuchstaben deiner Lieblingstiere.
Beispiele für die Verwendung
Um zu lernen, wie du Wörter schreibst, kannst du ganz einfach die Anlauttabelle zu Hilfe nehmen. Suche dir ein Wort aus, zum Beispiel „Buch“.
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Das Wort langsam aussprechen: Sag „Buch“ ganz langsam. Versuche, jeden Laut einzeln zu hören.
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Jeden Laut einzeln suchen:
– Zuerst hörst du ein „B“. Schau in der Anlauttabelle nach einem Bild, das mit „B“ beginnt. Dort findest du ein „B“ wie „Baum“. Das zeigt dir, dass „B“ der erste Buchstabe ist.
– Dann kommt ein „U“. Jetzt suchst du ein Bild mit „U“, wie „Uhr“ oder „Unterhemd“. So weißt du, dass das „U“ der zweite Buchstabe ist.
– Am Ende hörst du ein „Ch“. Findest du ein Bild mit „-ch“, wie „Buch“ oder „Milch“? Perfekt, das „ch“ ist der letzte Buchstabe. -
Die Buchstaben notieren: Jetzt kannst du „B“, „U“ und „Ch“ aufschreiben. Und schon hast du das Wort „Buch“ geschrieben!
Anwendung der Anlauttabelle
Anlauttabelle — Übungen
Hier sind ein paar Übungen, mit denen du das Gelernte vertiefen kannst.
Beispiel:
- Haus
→ Lösung: H wie Hund, Au wie Auge, S wie Sonne
- Katze
→ Lösung: K wie Kerze, A wie Apfel, T wie Tiger, Z wie Zebra, E wie Ente - Ball
→ Lösung: B wie Baum, A wie Apfel, L wie Löwe, L wie Löwe - Schuh
→ Lösung: Sch wie Schere, U wie Uhr, das H bleibt stumm - Tisch
→ Lösung: T wie Tiger, I wie Insel, Sch wie Schere - Maus
→ Lösung: M wie Maus, Au wie Auge, S wie Sonne
Wörter mit äu
Super, jetzt hast du eine Menge über die Anlauttabelle gelernt und wie sie dir beim Lesen und Schreiben hilft. In unserem Beitrag „Wörter mit äu“ erfährst du noch mehr über den spannenden Laut äu!
Anlauttabelle — häufigste Fragen
(ausklappen)
Anlauttabelle — häufigste Fragen
(ausklappen)-
Was ist ein Auslaut?Ein Auslaut ist der Laut, den man am Ende eines Wortes hört. Zum Beispiel hört man bei „Ball“ am Ende den Laut „l“ und bei „Haus“ am Ende den Laut „s“.
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Wie kann man mit der Anlauttabelle lesen lernen?Mit der Anlauttabelle lernt man lesen, indem man die Buchstaben zu den Lauten findet und sie dann zusammenliest. Zuerst sucht man zu jedem Buchstaben das passende Bild und spricht den Laut. Dann verbindet man die Laute zu einem Wort, zum Beispiel „B“ + „A“ + „L“ + „L“ = „Ball“.
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Was macht man, wenn man den ersten Laut eines Wortes nicht richtig hört?Wenn man den ersten Laut eines Wortes nicht richtig hört, sagt man das Wort ganz langsam und achtet nur auf den Anfang. Danach spricht man den Anfangslaut extra deutlich und sucht in der Anlauttabelle das Bild, das genauso anfängt. Zum Beispiel beginnt „Katze“ mit dem Laut „K“.
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Warum bestehen manche Laute in der Anlauttabelle aus mehreren Buchstaben, zum Beispiel Sch oder Ch?Manche Laute in der Anlauttabelle bestehen aus mehreren Buchstaben, weil ein einziges „Geräusch“ beim Sprechen beim Schreiben mit einer Buchstabengruppe gezeigt wird. „Sch“ ist zum Beispiel ein Laut und wird in Wörtern wie „Schule“ am Anfang zusammen geschrieben. „Ch“ ist auch ein Laut, zum Beispiel in „Buch“.
Schreiben verstehen
Die Anlauttabelle gehört zum Schreiben und hilft dir bei den ersten Wörtern mit Buchstaben. Wer sich mit dem Schreiben beschäftigt, hört Wörter genau und ordnet Laute den passenden Buchstaben zu. So wird klar, wie aus gesprochenen Wörtern Schritt für Schritt geschriebene Wörter werden. Im Deutschbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.