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Präpositionen Liste

Diese Präpositionen Liste bringt Ordnung ins Chaos: Hier erkennst du auf einen Blick, welche Präpositionen du wann und wie im Deutschen einsetzen kannst.

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Inhaltsübersicht

Was sind Präpositionen?

Präpositionen (Verhältniswörter) zeigen, wie Wörter im Satz zusammenhängen. So kannst du Orte, Zeiten oder Gründe ausdrücken.

Hier siehst du 5 wichtige Präpositionen auf einen Blick:

➡️ Beispiel

in: Ich bin in der Schule.
auf: Das Handy liegt auf dem Tisch.
vor: Wir treffen uns vor dem Kino.
seit: Ich lerne seit zwei Stunden.
nach: Er ist nach mir an der Reihe.

Welche Arten von Präpositionen gibt es?

Du unterscheidest 5 Gruppen von Präpositionen:

  • Lokale Präpositionen geben an, wo etwas ist oder wohin etwas geht.
  • Temporale Präpositionen beschreiben Zeitpunkte oder Zeiträume.
  • Modale Präpositionen erklären, wie etwas passiert.
  • Kausale Präpositionen zeigen Gründe oder Ursachen.
  • Neutrale Präpositionen verbinden Wörter, ohne eine genaue Bedeutung wie Ort, Zeit, Art oder Grund auszudrücken.
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Lokale Präpositionen — Wo?

Lokale Präpositionen zeigen, wo etwas ist, wohin etwas geht oder woher etwas kommt.

Hier sind wichtige lokale Präpositionen:

  • auf
  • an
  • neben
  • vor
  • hinter
  • aus
  • zu
  • nach
  • unter

➡️ Beispiel: Der Hund läuft aus dem Zimmer, springt auf das Sofa und legt sich neben sein Kuscheltier.

Temporale Präpositionen — Wann?

Mit temporalen Präpositionen sprichst du über Zeiten — also darüber, wann etwas passiert oder wie lange es dauert.

Wichtige temporale Präpositionen sind zum Beispiel:

  • ab
  • an
  • bis
  • gegen
  • in
  • nach
  • seit
  • um
  • von
  • vor

➡️ Beispiel: Ich starte ab nächster Woche jeden Morgen um 7 Uhr, arbeite von Montag bis Freitag und lerne seit einem Monat eine neue Sprache am Abend.

Modale Präpositionen — Wie?

Wenn du erklären willst, wie etwas passiert, nutzt du modale Präpositionen — sie sagen dir die Art und Weise einer Handlung.

Zu den wichtigsten modalen Präpositionen gehören:

  • bei
  • mit
  • ohne
  • statt
  • gegen

➡️ Beispiel: Er schreibt den Text mit großer Sorgfalt, arbeitet dabei ohne Ablenkung und bleibt bei voller Konzentration.

Kausale Präpositionen — Warum?

Kausale Präpositionen helfen dir, Gründe auszudrücken: Warum etwas passiert, weshalb jemand etwas tut oder was das Ziel ist.

Hier sind wichtige kausale Präpositionen:

  • anlässlich
  • aufgrund
  • bezüglich
  • dank
  • durch
  • gemäß
  • infolge
  • laut
  • mangels
  • trotz
  • ungeachtet
  • wegen
  • zwecks

➡️ Beispiel: Er blieb wegen einer Grippe zu Hause, musste aber trotz seiner Krankheit einige Aufgaben erledigen. Dank seines Mitbewohners war der Einkauf schon erledigt.

Neutrale Präpositionen 

Manche Präpositionen haben keine eigene klare Bedeutung wie Ort oder Zeit. Ihre Bedeutung entsteht erst durch das Wort, mit dem sie zusammenstehen. Das ist oft ein Verb, Nomen oder Adjektiv.

Hier sind wichtige neutrale Präpositionen:

  • mit Verben: warten auf jemanden; sich mit jemandem treffen
  • mit Nomen: die Liebe zu etwas; der Streit über etwas
  • mit Adjektiven: glücklich über etwas sein; abhängig von etwas sein

➡️ Beispiel: Sie trifft sich mit ihren Freunden, freut sich über das Wetter und spricht über ihre Liebe zu Tieren.

Präpositionen und ihre Fälle

Manche Präpositionen verlangen immer denselben Fall — unabhängig davon, wie du sie im Satz verwendest. Manche stehen immer mit dem Dativ, andere mit dem Akkusativ oder dem Genitiv.

Feste Präpositionen mit Dativ

Einige Präpositionen stehen immer mit dem Dativ. Das heißt: Das Nomen oder Pronomen, das nach der Präposition folgt, steht im Dativ.

Hier sind wichtige Präpositionen, die den Dativ verlangen:

  • bei
  • mit
  • nach
  • seit
  • zu
  • von
  • gegenüber
  • nahe

➡️ Beispiel: Nach der Schule fährt er mit dem Bus zu seiner Oma und bleibt dort bis zu den Ferien.

Feste Präpositionen mit dem Akkusativ

Neben Präpositionen mit Dativ gibt es auch solche, die immer den Akkusativ verlangen.

Wichtige Präpositionen mit Akkusativ sind:

  • für
  • ohne
  • gegen,
  • bis
  • um

➡️ Beispiel: Ohne einen Plan haben wir gegen diese Aufgabe keine Chance, also arbeiten wir für ein klares Ziel bis nächsten Montag.

Wechselpräpositionen — Dativ oder Akkusativ?

Wechselpräpositionen können zwei Fälle haben — den Dativ oder den Akkusativ. Welchen Fall du brauchst, hängt davon ab, ob es um einen Ort oder eine Bewegung geht.

  • Dativ: Es geht um einen festen Ort (WO?)
    ➡️ Beispiel: Die Katze liegt auf dem Sofa. (Wo liegt sie?)
  • Akkusativ: Es geht um eine Bewegung (WOHIN?)
    ➡️ Beispiel: Die Katze klettert auf das Sofa. (Wohin klettert sie?)

Feste Präpositionen mit dem Genitiv

Auch wenn der Genitiv im Alltag seltener verwendet wird, gibt es einige Präpositionen, die immer den Genitiv verlangen.

Zu den wichtigsten Genitiv-Präpositionen gehören:

  • während
  • wegen
  • aufgrund
  • infolge
  • anstatt
  • anstelle

➡️ Beispiel: Während des Unterrichts waren die Schüler wegen des Tests in der nächsten Stunde gestresst. Aufgrund eines Stromausfalls wurde der Test verschoben.

Gut zu wissen: Präpositionen mit Genitiv kommen vor allem in der Schriftsprache oder in formellen Texten vor.

Verben mit Präpositionen 

Viele Verben brauchen eine Präposition, damit ihre Bedeutung klar wird. Manche Verben funktionieren mit mehreren Präpositionen, andere haben eine feste Verbindung, die immer denselben Fall verlangt.

Verben mit mehreren Präpositionen

sprechen: mit jemandem (Dativ) / über etwas (Akkusativ)
➡️ Beispiel: Ich spreche mit meiner Lehrerin über das Projekt.

sich entschuldigen: bei jemandem (Dativ) / für etwas (Akkusativ)
➡️ Beispiel: Er entschuldigt sich bei seinem Freund für die Verspätung.

Verben mit einer Präposition

warten auf (Akkusativ)
➡️ Beispiel: Wir warten auf den Bus.

sich kümmern um (Akkusativ)
➡️ Beispiel: Er kümmert sich um seine kleine Schwester.

teilnehmen an (Dativ)
➡️ Beispiel: Sie nimmt an einem Workshop teil.

abhängen von (Dativ)
➡️ Beispiel: Der Erfolg hängt von deiner Vorbereitung ab.

rechnen mit (Dativ)
➡️ Beispiel: Wir rechnen mit vielen Besuchern.

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Kasus

Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ — das ist der Kasus. Aber woran erkennst du ihn eigentlich? Das erfährst du hier!

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